Oppositioneller bei Wahlen ermordet

Haiti

© AP

Oppositioneller bei Wahlen ermordet

Bei Zusammenstößen zwischen verfeindeten Gruppierungen während der Senatswahlen in Haiti ist ein Mensch getötet worden. Wie der Oberste Wahlrat des karibischen Landes am Sonntagabend weiter mitteilte, wurde einer der Führer des oppositionellen Zusammenschlusses der Haitianischen Demokraten in der südwestlichen Provinz Grand'Anse ermordet. In der Nähe der Hauptstadt seien bei Zusammenstößen rivalisierender Gruppierungen zudem zwei Personen verletzt worden.

Geringe Wahlbeteiligung
In Haiti wurde am Sonntag ein Drittel des Senats neu gewählt, nachdem im ersten Wahlgang im April keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit der Stimmen erhalten hatte. Die Wahl in dem ärmsten Land Amerikas sei aber sonst friedlich verlaufen, hieß es. Die Beteiligung sei sehr gering gewesen.

Nach der haitianischen Verfassung werden alle zwei Jahre zwölf Senatoren, das heißt ein Drittel des Oberhauses, neu gewählt. Die Wahlen wurden unter anderem von der internationalen UNO-Stabilisierungstruppe Minustah überwacht. Sie ist seit 2004 im Land, um Anarchie und Chaos zu überwinden und den Boden für Demokratie zu bereiten.

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