10. 06. 2009, 11:51

Skandal in Prag

Präsidenten-Berater glaubt nicht an 9/11

© EPA

Angeblich sei der Anschlag "von USA-Geheimdiensten inszeniert". Auch ein Osama bin Laden habe "nie existiert". Präsident Klaus verteidigt seinen Mitarbeiter.

Der langjährige Berater und frühere Pressesprecher des tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus, Petr Hajek, stellt die Anschläge vom 11. September 2001 infrage. In seinem neuen Buch unter dem Titel "Tod am Mittwoch" schrieb Hajek, es "existiert eine reale Möglichkeit, dass der 11. September wirklich von den USA-Geheimdiensten inszeniert wurde". Der Autor des Buches belegte jedoch seine Behauptung mit keinerlei Beweisen, berichtete die tschechische Tageszeitung "Mlada fronta Dnes". Klaus verteidigte das Buch seines engen Mitarbeiters.

Osama inszeniert
Skeptisch ist Hajek auch hinsichtlich der Existenz des Führers des terroristischen Netzes Al-Kaida, Osama Bin Laden. "Ich persönlich neige zu der Auffassung, dass Osama, wie ihn die ganze Welt von seinen komischen Fernseh-Auftritten kennt, nie existiert hat", meinte Hajek in dem Buch.

Kontroverse Auffassungen präsentierte Hajek auch zu anderen Themen. Beispielsweise bezeichnete er den früheren Dissidenten und ehemaligen Staatspräsidenten Vaclav Havel als einen "linken Intellektuellen" und "radikalen Neo-Marxist". "Der pazifistische linke Intellektuelle Havel hat sich an der Spitze der politischen Pyramide in einen radikalen Neo-Marxisten verwandelt", so Hajek.

"Aufdeckendes Buch"
Klaus rechtfertigte das Buch seines engen Mitarbeiters als ein Werk, in dem es heißt, dass die Ereignisse von den Medien geschaffen, verändert und geschönt würden. "In diesem Sinne ist das Buch aufdeckend und unermesslich nützlich, weil es vielen, die es noch nicht bemerkt haben, die Augen öffnet", so Klaus. Hajek sage in dem Buch vor allem, dass die gehäufte Medien-Manipulierung über den 11. September riesig sei, was jeden zum Nachdenken zwinge, so Klaus, der sich aber gleichzeitig von umstrittenen Inhalten distanzierte. "Damit sage ich überhaupt nicht, dass ich Hajeks Auffassung teile, wie diese Sachen tatsächlich stattfanden oder sein konnten", meinte der Staatschef.

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lappentoppen meint am 11.06.2009 10:09

hat er RECHT oder UNRECHT? Namre und Co wissen mal wieder alles. Die Geschichte wird es zeigen! Irgendwann kommt alles auf - das ging genausowenig mit rechten Dingen zu wie so manche andere Sachen egal wo auf diesem Erdball!

Dagobert0 meint am 10.06.2009 20:42

viel Alkoholgehalt und es wird zu viel gesoffen.
Da kann es schon mal zu diesen Aussagen kommen.
Genau so, wie die Aussagen, dass ihre Atomkraftwerke sicher sind.

namre meint am 10.06.2009 18:55


Die "Prager" haben Löcher in der Murmel!

Caesarino meint am 10.06.2009 14:16

wo ist da der Skandal? Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar. Nicht plappert die Lügengeschichten der USA und ihrer Freunde nach.

mussgesagtwerden meint am 10.06.2009 13:52

Es ist aber schon längst Zeit, dass sich jemand öffentlich dazu äußert. Bald wird die größte Lüge des Jahrtausends endgültig auffliegen. Wer sich von den dreckigen Lügen der Bush-Regierung und ihren Verbrechen gegen das eigene Volk und gegen die gesamte Welt überzeugen möchte: http://torrentchannel.com/9-11.php

norelativ meint am 11.06.2009 14:04

leider ists so: faszinierend ein 9/11 zu veranstalten, dass die meisten zeitgenossen (sprich mediengläubige) auch noch glauben. Der Journalist als Hohepriester für die Religion "Volle Information zur vollen Stunde".

Diagonale Eröffnung Das alljährliche Stelldichein der österreichischen Filmszene wurde mit der Vergabe der Schauspielpreise eröffnet - der grosse ging an Brandauer