SPD stürzt auf Rekordtief

20 Prozent

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SPD stürzt auf Rekordtief

Die deutschen Sozialdemokraten sind nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa auf ein neues Rekordtief in der Wählergunst gefallen. Sie würden sich der immer stärker werdenden Partei Die Linke annähern, hieß es.

Schwan-Nominierung wirkt sich negativ aus
In der am Mittwoch vorab veröffentlichten, wöchentlichen Befragung des Instituts für das Magazin "Stern" und den Sender RTL kam die SPD nur noch auf 20 Prozent - minus 3 Punkte. Die umstrittene Nominierung ihrer Präsidentschafts-Kandidatin Gesine Schwan, die nach eigenen Worten auch um Stimmen der Linken werben will, wurde als ein Grund dafür genannt.

Der Wert von 20 Prozent sei der niedrigste, den Forsa bei der "Sonntagsfrage" (Wen würden sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Wahl wäre?) je für die SPD gemessen habe, teilte der "Stern" mit. Da sich die Partei Die Linke zugleich um einen Punkt auf 15 Prozent - ihren bislang höchsten Wert - verbessern konnte, beträgt der Abstand bei der Forsa-Umfrage nur noch fünf Punkte.

Union liegt bei 36 Prozent
Die Unions-Parteien steigerten sich um einen Punkt auf 36 Prozent. Die FDP gewann ebenfalls einen Punkt auf 13 Prozent, die Grünen erreichten mit einem Prozentpunkt Zuwachs 12 Prozent. Für "sonstige Parteien" entschieden sich 4 Prozent der von Forsa Befragten (minus 1).

Laut Forsa-Chef Manfred Güllner hat der SPD unter anderem die Ankündigung Schwans geschadet, um die Stimmen der Linken werben zu wollen. "Viele Wähler fürchten, dass entgegen allen Beteuerungen von Parteichef Kurt Beck mit ihrer Kandidatur ein Signal für ein bundesweites Zusammengehen mit der Linkspartei gegeben wird."

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