Sarah Palin: Über Fox zur US-Präsidentin

Neue Karriere

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Sarah Palin: Über Fox zur US-Präsidentin

Die ehemalige US-Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin arbeitet künftig für den amerikanischen Fernsehsender Fox News. Der Nachrichtenanbieter kündigte am Montag an, die Republikanerin werde auf all seinen Kanälen Kommentare und politische Analysen beisteuern sowie einige Folgen der Reality-Serie "Wahre amerikanische Geschichten" moderieren, die in Kürze starten soll. Fox News gehört zum Medienimperium von Rupert Murdoch und erreicht nach eigenen Angaben 90 Millionen US-Haushalte. Der Sender gilt als konservativ.

Präsidentschafts-Kandidatur 2012?
Palin erklärte, es sei wunderbar zu einer Redaktion zu gehören, die eine "faire und ausgewogene Berichterstattung so sehr schätzt". Über die Höhe der Vergütung für Palin wurde zunächst nichts bekannt. "Wir freuen uns, ihre dynamische Stimme bei Fox News aufnehmen zu können", erklärte das Unternehmen. Palin selbst erklärte, sie freue sich "riesig" über das Engagement bei dem Sender, der für seine Kritik an US-Präsident Barack Obama bekannt ist

Experten sehen den mehrjährigen Vertrag mit Fox News als Möglichkeit für Palin, vor einer etwaigen Präsidentschafts-Kandidatur 2012 sich über Dauer einem großen Publikum zu präsentieren. "Es erhöht ihren Bekanntheitsgrad für so lange wie sie es will", sagte Larry Sabato von der University of Virginia.

Auch Huckabee könnten kandidieren
Ihr Buch "Going Rogue" über ihr politisches Leben und den verlorenen Wahlkampf an der Seite von Senator John McCain wurde zum Bestseller. Die ehemalige Gouverneurin von Alaska hat eine Kandidatur 2012 nicht ausgeschlossen. Auch ein weiterer ehemaliger Präsidentschaftskandidat der Republikaner, der ehemalige Gouverneur von Arkansas Mike Huckabee, arbeitet für Fox News. Er hat eine erneute Kandidatur ebenfalls nicht ausgeschlossen.

Palin hatte sich 2008 an der Seite von John McCain vergeblich um das Amt der Vizepräsidentin beworben. Nach dem gescheiterten Wahlkampf und einer Reihe von Beschwerden über ihre Amtsführung verlor Palin allerdings auch unter Konservativen etwas an Popularität, von Linken und Umweltschützern wird sie ohnehin angefeindet. Im vergangenen Juli trat die fünffache Mutter als Gouverneurin von Alaska zurück.

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