Schlag gegen ETA - 36 Festnahmen

Razzia in Spanien

© AP

Schlag gegen ETA - 36 Festnahmen

Bei Razzien im Umfeld der baskischen Terror-Organisation ETA (Euskadi ta Asktasuna/Baskenland und Freiheit) hat die spanische Polizei 36 Verdächtige festgenommen. Wie am Dienstag aus Polizeikreisen verlautete, standen die Festgenommenen im Verdacht, der Jugendorganisation der verbotenen Separatistenpartei Batasuna (Einheit) anzugehören. Bei einer groß angelegten Polizeiaktion durchsuchten die Beamten Dutzende von Jugendzentren, Lokalen und Wohnungen in verschiedenen Städten des Baskenlands und der Nachbarregion Navarra.

Unter den Festgenommenen waren nach Medienberichten auch die Anführer der Jugendorganisation. Die ETA-nahe Partei Batasuna war 2003 vom obersten spanischen Gerichtshof aufgrund ihrer Unterstützung des Terrors verboten worden. Diese Entscheidung wurde erst kürzlich vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg bestätigt.

Die Jugendorganisation Segi, gegen die sich die große Polizeiaktion in der Nacht zum Dienstag richtete, war 2007 von der spanischen Justiz als eine terroristische Vereinigung eingestuft worden. In diesem Zusammenschluss findet die ETA häufig ihren terroristischen Nachwuchs. Bei den Festnahmen stützte die Polizei sich auf Unterlagen, die im April bei der Verhaftung eines ETA-Führers in Paris sichergestellt worden waren. Die Razzien wurden von einem Ermittlungsrichter und zwei Staatsanwälten des Nationalen Gerichtshofs koordiniert.

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