Strauss-Kahn neuer IWF-Chef

Nun fix

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Strauss-Kahn neuer IWF-Chef

Der frühere französische Finanzminister Dominique Strauss-Kahn wird neuer Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF). Der Exekutivrat der Finanzinstitution wählte den 58-Jährigen einstimmig, wie der IWF am Freitag in Washington mitteilte. Strauss-Kahn löst den Spanier Rodrigo de Rato ab, der aus persönlichen Gründen seinen vorzeitigen Amtsverzicht angekündigt hatte. Einziger Gegenkandidat war der frühere tschechische Zentralbankdirektor Josef Tosovsky.

Die Wahl des Franzosen galt als sicher, nachdem die USA als größter Anteilseigner des IWF sich vergangene Woche offiziell hinter seine Kandidatur gestellt hatten. Mitbewerber Tosovsky war von Russland vorgeschlagen worden. Die Regierung in Prag hatte es aber abgelehnt, seine Kandidatur zu unterstützen. Der Chefposten des IWF geht traditionell an einen Europäer, während die Spitze der Weltbank als Schwesterorganisation des Fonds mit einem US-Bürger besetzt wird.

Strauss-Kahn hatte bereits deutlich gemacht, dass er die Reform des Währungsfonds weiter vorantreiben wolle, die unter anderem eine größere Rolle aufstrebender Schwellenländer wie China beinhaltet. Zudem will er die Überwachungsfunktion des IWF angesichts einer sich schnell wandelnden Weltwirtschaft stärken.

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