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Taliban steckten NATO-Fahrzeuge in Brand

Pakistan

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Taliban steckten NATO-Fahrzeuge in Brand

Radikal-islamische Taliban haben im Nordwesten Pakistans nach Behördenangaben zehn NATO-Transportfahrzeuge in Brand gesteckt. Die Rebellen hätten in der Nacht auf Mittwoch an einer Verladestation in der Grenzstadt Landi Kotal Öl vergossen und dann Raketen abgefeuert, sagte Behördenvertreter Rahat Gul am Mittwoch.

Acht auf Lastwagen montierte Transportcontainer mit Lieferungen für die NATO-Truppen in Afghanistan brannten demnach aus, zwei weitere wurden schwer beschädigt. In den vergangenen Monaten hatten islamistische Rebellen immer wieder NATO-Depots bei Peshawar angegriffen und dabei Hunderte Fahrzeuge und Container angezündet.

Die Fahrzeuge saßen in Landi Kotal fest, nachdem Rebellen am Dienstag eine Brücke am Khyber-Pass gesprengt und damit den Gütertransit nach Afghanistan unterbrochen hatten. Der Khyber-Pass mitten im pakistanischen Stammesgebiet ist die wichtigste Nachschubroute für die NATO-Truppen. Gul zufolge hatten die Rebellen vor ihrem Angriff auf die NATO-Fahrzeuge ein Lager von paramilitärischen Einheiten nahe der Verladestation mit Raketen beschossen. Anschließend seien sie ins Gebirge geflüchtet.

Unterdessen verschleppten Taliban im Swat-Tal 30 pakistanische Polizisten. Zuvor hatten sich Rebellen und Polizisten seit Dienstag in der Region Shamozai erbitterte Feuergefechte geliefert, wie ein ranghoher Polizist am Mittwoch mitteilte. Tausende Taliban belagerten demnach eine Polizeistation.

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