US-Journalistinnen gestehen Verleumdung

Akzeptieren Haft

US-Journalistinnen gestehen Verleumdung

Die beiden in Nordkorea zu langjähriger Lagerhaft verurteilten US-Journalistinnen haben laut staatlichen Medien eine "Verleumdungskampagne" gegen das kommunistische Land gestanden. Die Frauen hätten die Grenze illegal überschritten und mit ihren Filmaufnahmen eine "Schmutzkampagne" zur Menschenrechtspolitik in Nordkorea anstoßen wollen, berichtete am Dienstag die amtliche Nachrichtenagentur KCNA.

Bei der Gerichtsverhandlung hätten Euna Lee und Laura Ling zugegeben, dass sie mit "erfundenen" Bildern die Menschenrechtspolitik des Landes verfälscht hätten darstellen wollen. Sie hätten Nordkorea so "isolieren und unterdrücken" wollen. Die Frauen hätten das Urteil "akzeptiert", meldete KCNA weiter.

Lee und Ling waren vor gut einer Woche zu jeweils zwölf Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Die Frauen waren Mitte März am Tumen-Fluss festgenommen worden, der die Grenze zum benachbarten China bildet. Im Auftrag eines kalifornischen Fernsehsenders arbeiteten sie an einer Reportage über Nordkoreaner, die über den Tumen nach China flüchten. Die USA forderten nach dem Urteil eine Begnadigung der Journalistinnen.

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