Vater warnte FBI

Terror-Bomber

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Vater warnte FBI

Er wurde in den Luxus hineingeboren. Sein Vater Umaru Mutallab (70): ein angesehener Ex-Banker und Ex-Minister von Nigeria. Letzter Job: Boss bei First Bank, eines der größten afrikanischen Geldinstitute.

Mutallab zahlte seinem Sohn eine Luxus-Wohnung im noblen West End Londons im Wert von 4,5 Millionen Euro. Drei Jahre lang studierte Umar Faruk Abdulmutallab (23 – und Jüngster von insgesamt 16 Geschwistern) am University College London Maschinenbau. Da war er längst dem Al-Kaida-Terrorismus verfallen, hatte zwischendurch in Ägypten und Dubai gewohnt. War zum religiösen Fanatiker geworden.

Nach dem Studium (Abschluss 2008) änderte Abdulmutallab sein Leben radikal: Sein Vater vermutet, dass er eine Zeit lang im Jemen verbrachte. Er wurde per Internet angeworben. Gestern Abend bestätigten das auch Regierungsbeamte via TV-Sender ABC: Abdulmutallab wurde einen Monat lang eigens für dieses Selbstmordkommando trainiert. Der Top-Bombenbastler des Terrornetzwerks von Osama bin Laden baute den Sprengsatz, der zum Glück nie hochging.

Wurde Papst genannt
Den Behörden war der Terrorist kein Unbekannter: Abdulmutallabs Vater selbst hatte die US-Botschaft in Abija, Hauptstadt von Nigeria, bereits vor sechs Monaten vor dem „extremistischen Verhalten“ seines Sohnes gewarnt. Großbritannien verweigerte ihm daraufhin ein Einreisevisum. Sein Name landete aber nur im US-Register von 550.000 Terrorverdächtigen, nicht jedoch auf der „Flugverbotsliste“ (4.000 Namen). Deshalb konnte er ungehindert in die USA einreisen.

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