140.000 Menschen jubeln Obama zu

In Ohio

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140.000 Menschen jubeln Obama zu

Am vorletzten Wahlkampftag in den USA hat Barack Obama noch einmal die Massen angezogen. Zu zwei Kundgebungen in Ohio kamen am Sonntag insgesamt 140.000 Menschen. Außerdem gingen mehr als 10.000 Freiwillige in Ohio von Haus zu Haus, um Wähler für den demokratischen Präsidentschaftskandidaten zu mobilisieren.

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"Die Menge wird immer größer, und jeder hat ein Lächeln im Gesicht", sagte Obama am Sonntag vor 80.000 Zuhörern in Cleveland. "Da könnte man anfangen daran zu glauben, dass wir am 4. November eine Wahl gewinnen können." In Cleveland trat Obama an der Seite des Sängers Bruce Springsteen auf. Zuvor waren rund 60.000 Menschen zu einer Kundgebung in Columbus gekommen.

Drei-Staate-Tour zum Abschluss
Zum Wahlkampfabschluss am Montag wurde Obama in drei Staaten erwartet, die 2004 mehrheitlich den Republikaner George W. Bush gewählt hatten: Florida, North Carolina und Virginia. Florida und Virginia stehen auch auf dem Programm des republikanischen Kandidaten John McCain, außerdem auch noch Indiana, New Mexico und Nevada. Den Wahltag will McCain in seinem Heimatstaat Arizona verbringen.

Seine Berater wiesen am Sonntag darauf hin, dass McCain schon oft aufgegeben worden sei und dann doch noch gesiegt habe. "Die Leute haben sich schon oft in ihm getäuscht", sagte der frühere Senator Fred Thompson.

Großer Vorsprung
In den landesweiten Umfragen hat Obama einen Vorsprung von sieben bis acht Prozentpunkten. In der entscheidenden Addition der Einzelstaaten hat Obama gute Chancen die erforderliche Mindestzahl von 270 der insgesamt 538 zu vergebenden Wahlmännerstimmen zu erreichen. Er gilt als Favorit auf die Mehrheit in allen denjenigen Staaten, bei denen es vor vier Jahren mit John Kerry eine Mehrheit für die Demokraten gab. Dies würde Obama 251 Stimmen sichern. Außerdem führt er in mehreren Staaten, die vor vier Jahren eine republikanische Mehrheit hatten.

McCain wiederum hofft auf einen Sieg in Pennsylvania, wo vor vier Jahren der Demokrat Kerry nur knapp gewonnen hatte. Wenn McCain in Pennsylvania verliert und auch in Ohio, Florida oder Virginia die Mehrheit verfehlen würde, hätte er kaum eine Chance auf den Wahlsieg.

In der Schlussphase des Wahlkampfs schalteten die Republikaner am Sonntag in Pennsylvania automatische Telefonanrufe mit einem Zitat von Hillary Clinton aus dem Vorwahlkampf über Obamas geringe politische Erfahrung. Nur sie und McCain seien angesichts der Bedrohungen von außen in der Lage, die USA zu führen, sagte die damalige innerparteiliche Rivalin Obamas. Clinton verwahrte sich dagegen, dass McCain ihre Äußerungen verwendet. Das sei in keiner Weise zu billigen, sagte eine Sprecherin der Senatorin.

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