Die ersten Pannen bei der US-Wahl

Faux-Pas

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Die ersten Pannen bei der US-Wahl

Als die ersten Wähler im kleinen Ort Shaker Heights (Ohio) ihre Wahlzettel erhielten, kamen sie aus dem Staunen nicht heraus.

Namen der Präsidentschaftskandidaten fehlten
Denn auf den Zetteln fehlten ausgerechnet die zu wählenden Präsidentschaftskandidaten. "Die Ersten haben die falschen Zettel bekommen", gab Kimberly Bartlett zu, Sprecherin der lokalen Wahlbehörde. Der Fehler sei aber schnell behoben worden. Nicht so fix ging es bei anderen Pannen. Um ihre Stimme bei der historischen US-Wahl abzugeben, mussten etliche Amerikaner viel Geduld und Humor mitbringen.

Falsche Wähler-Listen in Kansas City
In Kansas City (Missouri) konnte nach Berichten des Fernsehsenders CNN in einigen Wahllokalen erst mit dreistündiger Verspätung gestartet werden, weil den Wahlhelfern falsche Registrierungslisten vorlagen. "Ich war um fünf Uhr morgens da und als achte Wählerin dran", wurde Jessie Sargent zitiert. Als sie nach drei Stunden endlich zum Tisch der Wahlhelfer vorgedrungen war, hatten diese die falschen Wähler-Listen.

Regen weichte Wahlzettel auf
Aufgeweichte Wahlzettel überforderten die Wahlmaschinen in Teilen des Staates North Carolina. Im Bezirk Wake hatte es so heftig geregnet, dass die Scanner das ausgefüllte Papier nicht lesen konnten. "Ein Zettel blieb stecken und verstopfte die Maschine. Als der Wähler ihn herauszog, war er zerrissen", berichtete die Chefin der dortigen Wahlbehörde, Cherie Poucher im US-Fernsehen. Alle Wähler mit verregneten Stimmzetteln seien daraufhin gebeten worden, ihre Unterlagen erst einmal zum Trocknen in eine Ersatz-Wahlbox zu stecken. Gescannt wurden sie dann später.

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