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Obama und McCain gedachten Opfern von 9/11

Am siebten Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 haben die US-amerikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain und Barack Obama den Wahlkampf ruhen lassen. Beide besuchten am Donnerstag gemeinsam den Ground Zero in New York, wo einst die beiden Türme des World Trade Centers standen.

Keine Reden
Die Rivalen hielten kurz an und sprachen mit Angehörigen der Opfer. Sie legten in stillem Gedenken Blumen nieder und neigten ihre Köpfe, bevor sie weitergingen, um mit Feuerwehrleuten und Polizisten zu sprechen. Reden wurden keine gehalten. Wie schon in den vergangenen Jahren waren in Lower Manhattan zwei blaue Lichtsäulen am Himmel zu sehen, die an die eingestürzten Türme erinnern sollten.

groundzero © AP

(c) AP

McCain und Obama von Bloomberg begleitet
Begleitet wurden McCain und Obama von New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg, der bereits bei der offiziellen Gedenkfeier am Vormittag eine Rede gehalten hatte. McCain wurde zudem von seiner Frau Cindy begleitet. Obamas Frau Michelle blieb nach Angaben eines Sprechers daheim bei ihren beiden Töchtern, für die in dieser Woche wieder der Schulalltag begonnen hat.

Kurz nach dem Besuch am Ground Zero sprachen sich McCain und Obama für eine stärkere Förderung des gesellschaftlichen Engagements in den USA aus.

Auch Gedenken in Großbritannien
Briten auf beiden Seiten des Atlantiks gedachten am Donnerstag der britischen Opfer der Terroranschläge in New York und Washington. Der britische Premierminister Gordon Brown sagte, sein Land habe die USA in den "schrecklichen Tagen" nach den Anschlägen unterstützt. Er erinnerte die Bevölkerung daran, dass das Land noch immer terroristischen Bedrohungen gegenüberstehe.

Tausende Trauernde
In New York kamen Trauernde im British Memorial Garden zusammen, den die dort lebenden Briten der Stadt geschenkt hatten. In London versammelten sich Angehörige von Opfern zu einem Konzert auf dem Grosvenor Square gegenüber der amerikanischen Botschaft. Die beiden Städte trauerten gemeinsam, sagte der Londoner Bürgermeister Boris Johnson, der in New York geboren wurde.

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