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Obama wehrt sich gegen Muslim-Vorwürfe

Florida

 

Obama wehrt sich gegen Muslim-Vorwürfe

Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Barack Obama hat sich in den USA erneut gegen Vorwürfe wehren müssen, er sei entgegen seiner eigenen Aussagen Muslim. "Das ist nicht wahr, ich bin kein Muslim und ich war niemals einer", sagte Obama bei einer Versammlung der jüdischen Gemeinschaft in Boca Raton im US-Bundesstaat Florida. Auch habe er nie mit der radikalislamischen Hamas oder der Hisbollah verhandelt. Gleichzeitig bestätigte Obama seine Verbundenheit mit Israel: "Viele meiner Mentoren und Professoren waren jüdisch und ich glaube, dass Israel tiefgehende Verbindungen zu den USA hat - intellektuelle und emotionale."

Ein Mann hatte Obama zuvor bei der Versammlung verbal angegriffen und erklärt: "Wenn Sie Barry heißen würden und nicht Barack, hätte ich für sie gestimmt." Auf einem nahegelegenen Parkplatz wurden zudem Flugblätter verteilt, die den Senator aus Illinois als Muslim bezeichneten. Obama verteidigte jedoch seinen Vornamen: "Als Kind wurde ich Barry genannt. Doch während des Heranwachsens habe ich mich entschlossen, mein kenianisches Erbe anzunehmen und ich habe meinen richtigen Vornamen, Barack, verwendet." Zudem forderte Obama von den Wählern, nicht seinen Namen oder seine Hautfarbe zu bewerten, sondern seine Politik.

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