Obama wehrt sich gegen Schmutzkampagne

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Obama wehrt sich gegen Schmutzkampagne

Obamas Kampagne stellte am Donnerstag die Webseite "Fight The Smears" ("Kampf dem Schmutz") vor, mit der sie die Verbreitung von Fehlinformationen über den Kandidaten eindämmen will.

Anhänger können die Klarstellungen mit wenigen Mausklicks an Freunde weiterleiten. "Unsere Anhänger können so gegen die Schmutzkampagne vorgehen, wie sie verbreitet wird: per Internet", sagte Obamas Sprecher Tommy Vietor.

Absurde Gerüchte
In den vergangenen Tagen hatte auf rechtsgerichteten Seiten im Internet und in konservativen Rundfunk-Talkshows das Gerücht die Runde gemacht, Obamas Frau Michelle habe weiße US-Bürger mit dem rassistisch gefärbten Schimpfwort "Whitey" geschmäht. Zudem kursieren seit Monaten Gerüchte im Internet, der Christ Obama sei insgeheim ein Moslem.

Neue Strategie
Mit der Webseite haben sich Obamas Kampagnenmanager für eine neue Strategie im Umgang mit solchen Verleumdungen entschieden. Bisher pflegten US-Präsidentschaftskandidaten falsche Gerüchte zu ignorieren, um ihnen nicht zusätzliche Aufmerksamkeit zu verleihen. Obamas Berater wiesen nun aber darauf hin, dass das Ausmaß der Verleumdung ihnen keine andere Wahl als offensive Gegenwehr gelassen habe. Sie werde ab sofort "aggressiv mit der Wahrheit zurückschlagen", sagte Vietor. Obama selbst hatte in der vergangenen Woche "Schmutz und Lügen" der politischen Gegner im Wahlkampf beklagt.

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