27. September 2007 11:41

Polizzen-Test 

87% haben falsche Haushaltsversicherung

Im Schnitt geben die Versicherten 30% zu viel für ihre Haushaltsversicherung aus.

87% haben falsche Haushaltsversicherung
© Photos.com

Schwere Mängel hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) bei Haushaltsversicherungen festgestellt: Von 300 überprüften Polizzen bestand bei 87 Prozent ein Änderungsbedarf, ergab eine VKI-Studie im Testmagazin "Konsument".

Die Hälfte der Kunden in Österreich ist demnach unterversichert. Das heißt die Versicherung zahlt bei Schadensfall nur einen Teil des Schadens. Jeder fünfte dagegen bezahlt zu viel für seine Haushaltsversicherung, sprich zahlt für mehr (Quadratmeter, Sachwerte usw.) als er eigentlich hat.

Hohe Gebühren
Besonders negativ fiel den Experten die Prämien auf. Bei mehr als der Hälfte der geprüften Polizzen wurden in Relation zu Deckung und Versicherungssumme zu hohe Gebühren bezahlt.

Im Schnitt gaben die Versicherten 30 Prozent zu viel für ihre Haushaltsversicherung aus. Hier würden Neuverträge fast immer günstigere Prämien bei besserer Deckungssumme anbieten. Die Experten empfehlen daher mehrere Angebote einzuholen und die eigene Haushaltsversicherung mit der anderer Anbieter zu vergleichen, um für sich das beste Resultat zu erzielen.




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