23. Oktober 2008 07:39

Börse am Donnerstag 

AUA-Aktien schießen hinauf

Nach der Handelsaussetzung haben die Titel kurz vor Börseschluss um 23 Prozent zugelegt. Hintergrund ist das Lufthansa-Angebot.

AUA-Aktien schießen hinauf
AUA-Aktien schießen hinauf

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17:50 Uhr: ATX schließt schwach
Die Wiener Börse hat die Sitzung bei schwachem Volumen mit sehr schwacher Tendenz beendet. Der Fließhandelsindex ATX fiel gegenüber dem Mittwoch-Schluss (1.973,90) um 49,22 Punkte oder 2,49 Prozent auf 1.924,68 Zähler. Gegenüber Ultimo 2007 liegt der ATX per heute 2.588,30 Punkte oder 57,35 Prozent im Minus. Der ATX Prime schloss mit einem Minus von 2,44 Prozent oder 21,92 Punkten bei 876,51 Einheiten.

17:09 Uhr: AUA bei plus 23 %
Die Aktien der Austrian Airlines haben kurz vor Handelsschluss ihre Aufschläge weiter ausgebaut. Die Titel sind um sagenhafte 23,16 Prozent auf 3,51 Euro gestiegen. Derzeit prüft die ÖIAG das Angebot der Lufthansa, das die Deutschen bis Freitag zusammen mit ihrem Preisangebot finalisieren sollen.

17:02 Uhr: AUA-Aktie schießt hinauf
Seit wenigen Minuten ist die Aktie der Austrian Airlines wieder am Markt. Der erste Kurs nach der Handelsaussetzung gab Anlass zu Hoffnung. Das Papier verzeichnete ein Plus von 8,4 Prozent auf 3,09 Euro. Freilich befindet sich die Aktie damit noch immer weit unter dem Wert in der AUA-Bilanz von sieben Euro.

16:33 Uhr: Renault am tiefsten Stand seit 1998
Die Renault-Aktie ist am Donnerstag auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren abgestürzt. Davor hatte schon Daimler ein fettes Minus hinnehmen müssen. Die Aktie gab bis gegen 16.00 Uhr um 10,3 Prozent auf 24,53 Euro nach. Die Aktie des Konkurrenten PSA Peugeot-Citroën gab um 9,33 Prozent auf 17,25 Euro nach.

16:27 Uhr: AUA wird wieder gehandelt
Die Aktien der Austrian Airlines sind ab 16:45 wieder zu haben. Dann wird der Handel dieser Papiere an der Wiener Börse wieder aufgenommen. Grund ist das Bekanntwerden des Lufthansa-Angebots.

16:11 Uhr: Lufthansa legte Angebot für AUA
Die Deutsche Lufthansa hat termingerecht ein Angebot für die angeschlagenen Austrian Airlines gelegt. Sollte es erfolgreich sein, überlegen die Deutschen, dem AUA-Streubesitz ein öffentliches Angebot zu unterbreiten. Allerdings zweifelt die Übernahmekommission am Zustandekommen des Deals. Die Verhandlungspositionen liegen demnach weit auseinander.

15:31 Uhr: Ruhe vor dem Sturm in USA
Zur Eröffnung der Börsesitzung in New York ist noch kein großes Desaster ausgebrochen. Die wichtigsten Indizes haben sich einen Hauch gesteigert. Dow Jones, S&P und Nasdaq haben alle um fast 0,9 Prozent zugelegt.

15:10 Uhr: Schweden-Banken verlieren
Die Finanzkrise und der Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Bros treffen jetzt die schwedischen Großbanken. Im dritten Quartal mussten die Geldhäuser SEB, Nordea und Swedbank deutlich Einbußen hinnehmen. Der SEB-Konzern verdiente im dritten Quartal 2,01 Mrd. Kronen nach 3,73 Mrd. im Vorjahresquartal. Nun sollen 500 Arbeitsplätze gestrichen werden.

14:56 Uhr: US-Börsen schwach erwartet
Wenn in diesen Minuten die Wall Street aufsperrt, dürften die Wertpapiere - nach zwei Verlusttagen in Folge - wieder mit Abschlägen starten. Als Gründe werden eine Reihe enttäuschender Unternehmenszahlen, schlechte Konjunkturdaten und der Anstieg der Arbeitslosigkeit genannt.

14:29 Uhr: ATX bleibt schwach
Die Wiener Börse präsentiert sich auch am Nachmittag bei schwachem Volumen mit sehr schwacher Tendenz. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 1.908,10 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 3,33 Prozent. Zeitweise war der ATX unter 1.900 Punkte gefallen und damit auf neue Vierjahrestiefs.

14:14 Uhr: Daimler, Credit-Suisse, Air France-KLM
Dem Automobilbereich geht es nicht gut, z.B.: Die Daimler-Aktie sackte nach schwachen Zahlen und einer neuen Prognosesenkung um acht Prozent auf 22,215 Euro ab. Die Aktien der Schweizer Großbank Credit Suisse sanken um fast zehn Prozent auf 42,04 Franken. Die Titel der Air France-KLM büßten 10,58 Prozent auf 12,17 Euro ein.

13:57 Uhr: Europa-Börsen sinken
Um 13.55 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 4.383,31 Punkten und einem satten Minus von 4,11 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London reduzierte sich merklich um 2,30 Prozent auf 3.948,04 Stellen. Deutlich Rückgänge auch in Paris und Zürich. Der CAC-40 sank 3,15 Prozent auf 3.194,37 Einheiten. In Zürich ging der SPI um 1,44 Prozent auf 4.828,49 Stellen zurück.

13:28 Steckt Übernahmekommission dahinter?
Die Handelsaussetzung der AUA-Aktien an der Wiener Börse ist laut Mittags-ZiB auf Betreiben der Übernahmekommission erfolgt. Die Kommission selbst will das nicht bestätigen, nur soviel: Sie könne eine Aktie vom Markt nehmen, wenn sie über geheime Informationen verfüge, die den Kurs beeinflussen könnten.

12:37 Große US-Bank streicht 3.300 Jobs
Die US-Bank Goldman Sachs plant wegen der Finanzkrise den Abbau von 3.300 Stellen. Das bedeutet, etwa zehn Prozent der rund 32.500 Beschäftigten müssen gehen. Allein in New York kostete die Krise bereits über 10.000 Jobs in der Finanzbranche.

12:31 Uhr: OMV verliert kräftig
In Wien verschlechterten sich die Papiere der OMV am deutlichsten - mit einem Abschlag von 5,18 Prozent auf 20,85 Euro). Der gesamte europäische Ölsektor steht unter Druck.

12:23 Uhr: ATX fällt wieder
Die Wiener Börse präsentierte sich zu Mittag bei schwachem Volumen mit sehr schwacher Tendenz. Der ATX wurde um 12.00 Uhr mit 1.902,66 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 3,61 Prozent.

11:59 Uhr: Eurostoxx sinkt
Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 ermäßigte sich um 11:45 um 3,93 Prozent auf 2.361,46 Punkte.

11:57 Uhr: Europas Leitbörsen schwach
Die Leitbörsen in Europa tendieren einheitlich deutlich schwächer. Um 11.45 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 4.383,31 Punkten, das entspricht einem klaren Minus von 4,11 Prozent. In London ging der FT-SE-100 um 2,59 Prozent auf 3.936,04 Zähler zurück. Der CAC-40 Index in Paris lag bei 3.193,24 Punkten und damit 3,18 Prozent im Minus. Der SPI (Schweiz) notierte mit einem Abschlag von 0,85 Prozent.

11:41 Uhr: Honda und Canon fallen
Für die japanischen Exporttitel war es kein guter Handelstag. Sie litten unter dem starken Yen. So fielen die Titel von Honda Motor um 6,6 Prozent auf 2.110 Yen, und für die Papiere von Canon ging es um 6,2 Prozent auf 3.050 Yen nach unten.

11:31 Uhr: Nikkei schließt auf Rekordtief
Der Tokyoter Aktienmarkt hat am Donnerstag den Handel mit deutlich schwächeren Notierungen beendet. Der Nikkei-225 Index ging 213,71 Punkte oder 2,46 Prozent auf 8.460,98 Zähler zurück, nachdem er zu Handelsbeginn noch um gute sieben Prozent abgegeben hatte. Unter dem Strich fiel der Leitindex damit aber auf den tiefsten Stand seit Mai 2003 zurück.

11:07 Uhr: Ölpreis fällt - Sprit nicht
Der OPEC-Ölpreis ist auf den tiefsten Stand seit Anfang Juli gefallen. Der Preis für ein Fass der Organisation erdölexportierender Länder sank auf 60,82 Dollar (47,36 Euro). Anfang Juli hatte er noch mehr als das Doppelte - 140,73 Dollar - betragen. Auf die Treibstoffpreise schlug sich der Trend aber weiterhin keineswegs auch nur annähernd durch.

10:56 Uhr: Lufthansa war's auch nicht
Nach den Dementi von ÖIAG und AUA, die "wichtige Mitteilung" zur heimischen Airline angekündigt zu haben, streitet es auch der letzte Interessent, die Lufthansa, ab. Es will also niemand für die Handelsaussetzung der AUA-Aktien verantwortlich sein.

10:30 Uhr: Krise schlimmer als früher
Laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sanken die internationalen Forderungen der Banken im zweiten Quartal um drei Prozent auf 30,45 Billionen Euro. Damit wirkt sich die aktuelle Krise nach Berechnungen der BIZ stärker auf die Finanzbranche aus als etwa das Platzen der Internetblase Anfang des Jahrzehnts.

10:12 Uhr: Chaos perfekt: ÖIAG und AUA dementieren "wichtige Mitteilung"
Das Aviso einer "bevorstehenden wichtigen Mitteilung" zu den Austrian Airlines, weswegen die AUA-Aktie vom Börsehandel ausgesetzt ist, ist nicht von der Staatsholding ÖIAG gekommen, die mit knapp 42 Prozent an der AUA beteiligt ist. Laut ORF-Radio wurde die "wichtige Mitteilung" aber auch nicht von der AUA avisiert.

10:06 Uhr: ATX startet freundlich
Die Wiener Börse zeigt im frühen Handel bei schwachem Anfangsvolumen mit freundlicher Tendenz. Der ATX legt um 9,24 Punkte zu - auf 1.973,90 Einheiten.

09:42 Uhr: AUA kündigt wichtige Mitteilung an

Die Handelsaussetzung für Aktien der Austrian Airlines (AUA) an der Wiener Börse ist "wegen einer bevorstehenden wichtigen Mitteilung das Unternehmen betreffend" erfolgt. Wer die bevorstehende Mitteilung zur AUA avisiert habe, das Unternehmen selbst oder die ÖIAG, wollte man nicht sagen.

09:05 Uhr: AUA-Aktie vom Handel ausgesetzt
Die Aktie der Austrian Airlines (AUA) ist vom Handel ausgesetzt. Am Mittwoch hatte die AUA-Aktie vor dem Hintergrund der Turbulenzen um die Privatisierung der Airline massiv um 30,15 Prozent auf 2,15 Euro verloren.

08:12 Uhr: Euro beendet Talfahrt
Der Euro stabilisiert sich nach der rasanten Talfahrt vom Vortag. Die europäische Gemeinschaftswährung kostet 1,2782 US-Dollar.

07:57 Uhr: Immofinanz streicht Dividende

07:14 Uhr: Bankenkrise hat auch die Schweiz erreicht
Die Schweizer Großbank Credit Suisse (CS) schreibt im dritten Quartal einen Verlust von 1,261 Milliarden Schweizer Franken (841 Mio. Euro) - nach einem Reingewinn von 1,3 Mrd. Fr. vor einem Jahr.

Kurs-Sturz in Asien
Nach den Kurseinbrüchen in den USA haben die Aktienbörsen in Tokio am Donnerstag zeitweise mehr als sieben Prozent nachgegeben. Sorgen vor einer Rezession lasteten ebenso auf dem Markt wie der starke Yen, der Aktien exportorientierter Unternehmen in die Tiefe zog.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Vormittagshandel mit 8107 Punkten noch 6,55 Prozent im Minus, nachdem er im frühen Geschäft bis auf 8016 Stellen abgesackt war. Dies bedeutete den tiefsten Stand seit fünfeinhalb Jahren. Der breiter gefasste Topix-Index gab 5,7 Prozent auf 839 Zähler nach.

Dow Jones schwächelt
Enttäuschende Quartalszahlen hatten die US-Börsen zuvor auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren gedrückt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel um 5,7 Prozent, der breiter gefasste S&P-500 um 6,1 und die Technologiebörse Nasdaq um 4,8 Prozent.




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