19. August 2008 12:52

Trotz Ferien 

AUA im Juli mit weniger Passagieren

Die Austrian Airlines haben im Ferienmonat Juli einen Rückgang bei den Passagierzahlen hinnehmen müssen.

AUA im Juli mit weniger Passagieren
© APA

Insgesamt wurden im Juli rund 1,1 Millionen Passagiere im Linien- und Chartersegment befördert, um 3,8 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres. Grund dafür war laut AUA die Verringerung der Kapazitäten. Die Gesamtauslastung blieb mit 79,6 Prozent stabil.

Ladefaktor blieb stabil
Die Passagierzahlen im Liniengeschäft sanken im Juli um 1,5 Prozent, im Charterbereich um 12,3 Prozent. Der Passagierladefaktor blieb allerdings auf den Linienstrecken stabil mit 77,9 Prozent und stieg im Chartergeschäft um 3,2 Prozentpunkte auf 88,3 Prozent.

Zuwächse gab es vor allem auf den zuletzt forcierten Kurz- und Mittelstrecken nach Zentral- und Osteuropa sowie Nahost. Die Zahl der beförderten Passagiere stieg dort im Juli um 0,5 Prozent, die ausgelasteten Passagierkilometer um 3,9 Prozent. Der Passagierladefaktor blieb allerdings mit 72,3 Prozent um 0,6 Prozentpunkte hinter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Langstreckenflüge gingen zurück
Auf der Langstrecke gingen die Passagierzahlen im Juli laut AUA wegen wetterbedingter Flugstreichungen zum Vorjahr um 1,9 Prozent zurück, die Auslastung erhöhte sich jedoch um 1,1 Prozentpunkte auf 86,1 Prozent.

AvW ins Österreich-Konsortium?
In der Zwischenzeit hat sich die AvW Invest überlegt, ob sie einen Einstieg in ein Österreich-Konsortium, das eine Sperrminorität an der AUA erwerben würde, wagen soll. Eine solche Beteiligung stehe allerdings "nicht auf unserer Kernliste", sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Auer von Welsbach am Dienstag vor Journalisten in Klagenfurt.

Man müsste sich im Fall des Falles die Zusammensetzung des Konsortiums sehr genau anschauen, "wenn alles passt, wäre ein Einstieg unsererseits denkbar", meinte Auer von Welsbach. Einen Einstieg der Lufthansa bei der rot-weiß-roten Fluglinie bewertet er jedenfalls positiv. "Das wäre eine gute Sache, man sieht ja, wie sich die Swiss seit der Übernahme durch die Lufthansa entwickelt hat."




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