23. Mai 2009 21:17

Nationalbank 

Ärger über Luxuspensionen

Die jährliche Durchschnittspension der Nationalbank liegt bei fast 70.000 Euro.

Ärger über Luxuspensionen
© TZ ÖSTERREICH / Juvan

Das Pensionssystem der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) sorgt wieder für Wirbel: BZÖ-Klubchef Josef Bucher ist empört über einen kolportierten Zuschuss von 100 Mio. Euro Steuergeld für die Pensionen der Bankmitarbeiter. „Dieses System gehört auf der Stelle beseitigt.“

Privilegien
OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny will zwar seit Amtsantritt mit Privilegien aufräumen, dennoch fallen noch immer 2.000 Mitarbeiter (davon 500 bis 600 aktive) unter das alte, teure Dienstrecht. Sie kassieren 80% des Letztbezugs als Ruhebezug – und das bei geringen eigenen Beiträgen. Laut einem Rechnungshofbericht liegt die Jahrespension eines Nationalbank-Pensionisten im Schnitt bei 69.700 Euro.

Kürzungen?
Auch angesichts sinkender Erträge reichen die bisherigen Rückstellungen offenbar nicht mehr aus, um das System zu finanzieren – weshalb intern über den vom BZÖ kritisierten Zuschuss von 100 Millionen Euro beraten wird. Gegen weitere Kürzungen bei den Pensionen legt sich indes der Betriebsrat quer.




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