01. Oktober 2008 11:13

7,5 Prozent 

Arbeitslosigkeit in der Eurozone gestiegen

Österreich hat mit 3,3 Prozent die drittniedrigste Rate in der EU. In der Eurozone ist die Arbeitslosenrate leicht gestiegen.

Arbeitslosigkeit in der Eurozone gestiegen
© APA

Die Arbeitslosenrate der Eurozone ist im August leicht auf 7,5 Prozent gestiegen, während in Österreich ein deutlicher Rückgang verzeichnet wurde. In der gesamten EU betrug die Quote unverändert gegenüber Juli 6,9 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. Österreich verzeichnete mit einem Wert von 3,3 Prozent die drittniedrigste Arbeitslosenrate in der Europäischen Union.

Zahlen nach unten korrigiert
Die Zahlen für Österreich wurden auf Grundlage der von der Statistik Austria im September gemeldeten Zahlen drastisch nach unten revidiert. Vor einem Monat hatten die EU-Statistiker für Österreich im Juli noch eine Arbeitslosenrate von 4,2 Prozent ausgewiesen. Nun wurde die Juli-Rate auf 3,4 Prozent revidiert, für August meldete Österreich 3,3 Prozent saisonbereinigte Arbeitslosenrate. Auch die Raten für das erste und zweite Quartal wurden für Österreich nach unten korrigiert.

16,6 Millionen Menschen in der EU arbeitslos
Im Juli hatte die durchschnittliche Arbeitslosenrate in den 15 Ländern der Eurozone noch 7,4 Prozent betragen. Eurostat schätzt, dass im August insgesamt 16,6 Millionen Menschen in der EU arbeitslos waren, davon 11,6 Millionen in der Eurozone.

Spanien und Slowakei mit den meisten Arbeitslosen
Die höchsten Raten verzeichneten wie in den Vormonaten Spanien (11,3 Prozent) und die Slowakei (9,9 Prozent). Spanien verzeichnete auch den stärksten Anstieg aller EU-Staaten. Am niedrigsten lag die Arbeitslosenquote in den Niederlanden (2,6 Prozent) und in Dänemark (2,9 Prozent). Der stärkste Rückgang wurde in Polen (derzeit 6,7 Prozent) registriert.

Die Jugend-Arbeitslosenquote lag im August sowohl in der Eurozone als auch in der gesamten Union bei 14,9 Prozent. Die niedrigsten Quoten bei den unter 25-Jährigen verzeichneten die Niederlande (4,9 Prozent) und Österreich (6,3 Prozent, während in Spanien fast jeder vierte Jugendliche arbeitslos ist.




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