19. September 2007 08:48

Rebranding 

Bank Austria trennt sich von "CA"

Zwei Jahre nach Übernahme durch die UniCredit verliert die Bank Austria das "CA" und die rote Welle im Namen.

Bank Austria trennt sich von "CA"
© (c) APA/Roland Schlager

Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) steht zwei Jahre nach der Übernahme durch die italienische UniCredit offenbar unmittelbar vor einer Umbenennung. Wie die "Presse" am Mittwoch berichtet, wird die Creditanstalt, die seit dem Jahr 2002 Teil des Banknamens war, aus dem Namen verschwinden. Künftig solle Österreichs größtes Geldinstitut nur noch Bank Austria heißen.

UniCredit-Logo statt roter Welle
Gleichzeitig mit dem neuen Namen bekommt die Bank nun auch ein neues Logo. Die rote Welle wird aus dem Logo verschwinden, wie schon im Sommer feststand. Laut dem Bericht soll die Welle nun durch das UniCredit-Logo - ein roter Punkt mit einem weißen Einser in der Mitte - ersetzt werden. Auch der Schriftzug Bank Austria soll grafisch jenem der Konzernmutter angepasst werden. Bestätigung seitens der Bank gibt es dafür noch keine. "Wir kommentieren die Gerüchte nicht", sagte der neue Bank Austria-Sprecher für Österreich, Martin Halama.

Rebranding
Hinter den Kulissen wird schon seit einem Jahr an der Neugestaltung des internationalen UniCredit-Auftritts gearbeitet. Im Konzern in Mailand ist Martin Hehemann, früher Kommunikationschef der BA-CA, für das Rebranding zuständig. Dass man sich optisch dem Markenauftritt des UniCredit-Konzerns stärker annähern wird, hatte BA-CA-Chef Erich Hampel schon im Sommer angekündigt. Dass die Osteuropa-Institute des Bankenkonzerns künftig unter "UniCredit" oder einer Namenskombination mit UniCredit auftreten, war von Beginn an geplant. Er hatte damals aber schon betont, dass die Bank auch in Zukunft nicht "UniCredit Austria" heißen werde.

In Osteuropa sind innerhalb des UniCredit-Konzerns die Namensänderungen der Tochterbanken bereits weitgehend vollzogen. Sie treten jetzt unter UniCredit oder in einer Namenskombination mit UniCredit auf. Nur die Zagrebacka Banka in Kroatien, die dort Marktführer ist, behielt ihren Namen.




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