02. September 2009 22:49

Ab 1. November 

Banken müssen bald schneller überweisen

Überweisungen in Euro dürfen innerhalb der EU bald nur noch einen Tag dauern. Und es fallen die Schließungsgebühren bei Girokonten.

Banken müssen bald schneller überweisen
© TZ ÖSTERREICH/Pauty

Mit 1. November des Jahres können sich heimische Bankkunden über ein besseres Service in manchen Bankangelegenheiten freuen. An diesem Tag tritt bei uns das neue Zahlungsdienstegesetz in Kraft.

Die wohl wesentlichste Neuerung verlangt von den Banken, elektronische Zahlungsaufträge in der Währung Euro innerhalb der EU bereits am darauffolgenden Tag dem Empfängerkonto gutzuschreiben. Bisher lassen sich Banken damit rund fünf Tage Zeit.

Gebühr entfällt
Außerdem ist es ab 1. November verboten, für die Schließung eines Girokontos Gebühren zu verrechnen. Eine Neuerung ist auch die Verlängerung der Einspruchsfrist bei Lastschriften von 42 auf 56 Tage.

Für Reklamationen bei nicht autorisierten Abbuchungen räumt der Gesetzgeber künftig 13 Monate Einspruchsfrist ein. Klaus Mattes von der Erste Bank nennt in diesem Zusammenhang etwa unseriöse Glücksspiele per Telefon, bei denen es gelingt, Kontodaten abzufragen.

Vorschrift für die Banken wird es auch, etwaige Spesen bei Überweisungen ab November separat auszuweisen.




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