03. September 2007 15:38

Spitzenwerte 

Böhler steigert Gewinn um 32% auf 153 Mio.

Böhler präsentiert Spitzenwerte in der Halbjahres-Bilanz: Der Auftragsstand liegt 46% über dem Vorjahr.

Böhler steigert  Gewinn um 32% auf 153 Mio.
© APA/Techt

Der mehrheitlich von der voestalpine übernommene Edelstahlkonzern Böhler-Uddeholm konnte im ersten Halbjahr 2007 Umsatz und Ergebnisse deutlich steigern. Auch beim Auftragseingang und Auftragsstand gab es satte Zuwächse. Die Umsatzerlöse stiegen in den ersten sechs Monaten um 18 Prozent auf 1,82 Mrd. Euro nach 1,55 Mrd. Euro im Vorjahreshalbjahr. Als Gründe für das bisher beste Halbjahr in der Konzerngeschichte weist das Unternehmen einerseits die nachhaltig robuste Nachfrage weltweit sowie andererseits das unverändert hohe Preisniveau hin.

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32% mehr Gewinn
Der Halbjahresüberschuss konnte um 32 Prozent auf 153,4 (116,0) Mio. Euro verbessert werden. Für das Gesamtjahr geht der Konzern von neuerlichen Spitzenwerten bei Umsatz und Ergebnis aus. Der Auftragseingang verbesserte sich im zweiten Quartal um 36 Prozent auf 884,3 Mio. Euro, in Summe erreichte der Auftragseingang im ersten Halbjahr 1,76 Mrd. Euro, ein Zuwachs von 31 Prozent. Der Auftragsstand per 30. Juni betrug 1,15 Mrd. Euro und lag damit um 46 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Der Konzern sei in allen vier Divisionen sehr gut ausgelastet, hieß es.

Aufbauend auf den "soliden Ergebnissen" der ersten sechs Monate 2007 erwartet das Management auch im zweiten Halbjahr eine ähnlich gute Entwicklung. Aus heutiger Sicht sollte die Nachfrage vor allem von den Abnehmern aus den Sektoren Energieerzeugung, Ölfeldservice, Flugzeug- und Maschinenbau auf hohem Niveau bleiben, heißt es. Somit sei im Gesamtjahr 2007 mit neuerlichen Spitzenwerten bei Umsatz und Ergebnis zu rechnen. Als Risikofaktoren betont der Vorstand die Entwicklungen bei den Währungsparitäten, Rohstoffpriesen und Energiekosten.

Integration in den voest-Konzern
Böhler-Uddeholm wird bedingt durch die mehrheitlichen Übernahme durch die voestalpine das Wirtschaftsjahr und den Finanzkalender an den Stahlkonzern anpassen. Das Wirtschaftsjahr wird künftig vom 1. April bis 31. März laufen statt wie bisher vom 1. Jänner bis 31. Dezember. Beschlossen werden soll die Umstellung am 20. September auf der Hauptversammlung. Die bereits im Juli gestarteten Maßnahmen zur Integration der Böhler-Uddeholm als Teilkonzern in die voestalpine-Gruppe werden zügig vorangetrieben, heißt es weiter.




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