14. Dezember 2009 16:26

Küchenproduzent 

Braal pleite - 100 Jobs in OÖ weg

Die Passiva betragen laut letzter Bilanz Ende 2008 knapp 8 Mio. Euro.

Braal pleite - 100 Jobs in OÖ weg
© Braal

Über den Küchenproduzenten Braal GmbH mit Sitz in Pettenbach (Bezirk Kirchdorf) in Oberösterreich ist am Montag der Konkurs eröffnet worden. Wie der KSV am Nachmittag bekanntgab, betrugen die Passiva laut letzter Bilanz Ende 2008 knapp 8 Mio. Euro. Laut KSV dürften von der Pleite 141 Mitarbeiter und 150 Lieferanten betroffen sein.

Nicht die erste Pleite
1999 war die damalige Firma Fred F. Braunesberger GmbH mit der Marke Braal Küchen in die Pleite geschlittert. Nun musste die Auffanggesellschaft Braal GmbH, die in Österreich über rund 8 Prozent Marktanteil verfügt, nach 2 verlustreichen Jahren und vergeblichen Sanierungsbemühungen den Gang zum Konkursrichter antreten.

Laut Unternehmenswebsite arbeiteten zuletzt rund 240 Mitarbeiter an 3 Produktionsstandorten mit einer Gesamtproduktionsfläche von 22.000 Quadratmeter für Braal.

Bis Weihnachten offen
Die Zukunft des Küchenproduzenten Braal ist ungewiss. Der Betrieb soll bis zum Beginn des Weihnachtsurlaubes offen bleiben und Ware ausgeliefert werden. Wie es dann weitergeht, werde vom Ergebnis der Prüfung der wirtschaftlichen Lage durch den Masseverwalter abhängen. Die Aktiva wurden mit rund 7 Mio. Euro im Fall einer Fortführung und 5,2 Mio. bei einer Zerschlagung angegeben, die Passiva mit 8,6 Mio. Euro.




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