08. August 2008 20:01

Durch neue Bonds 

CPI und Gazit halten 23,2 % der Atrium-Stimmrechte

Die Citibank-Tochter und die israelische Immo-Gesellschaft steckten 500 Mio. Euro in die Wandelschuldverschreibungen der Ex-MEL.

CPI und Gazit halten 23,2 % der Atrium-Stimmrechte
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Die an der Wiener Börse notierte Immo-Gesellschaft Atrium European Real Estate Limited, früher Meinl European Land Ltd., gehört gemessen an den Stimmrechten jetzt zu knapp einem Viertel der israelischen Gazit und der Citibank-Tochter CPI, die von ihrem geplanten 800-Mio.-Euro Investment zunächst 500 Mio. Euro in Covertible Bonds von Atrium gesteckt haben. Weitere 300 Mio. Euro wollen sie noch für eine Kapitalerhöhung locker machen.

"CPI/Gazit Holdings Limited zusammen mit Gazit Gaia Limited halten per 1.8.2008 insgesamt 62,431.132 Stimmrechte an Atrium European Real Estate Limited, dies entspricht einem Anteil von 23,2 Prozent an den Stimmrechten", gab Atrium European Real Estate am Freitagabend in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt.

Hochverzinste Wandelanleihe
Atrium European Real Estate Ltd. hat am 1. August 55,555.555 Wandelschuldverschreibungen gemeinsam mit Stimmrechtsaktien an CPI/Gazit Holdings Ltd. ausgegeben, die jeweils ein Stimmrecht pro Wandelschuldverschreibung gewähren. Darüber ist Atrium von Gazit-Globe Ltd. nd den von ihr kontrollierten Gesellschaften CPI/Gazit Holdings Limited und Gazit Gaia Limited informiert worden.

Wie bereits im Juli berichtet, sollte Gazit zusammen mit der Citibank-Tochter CPI über eine hochverzinste Wandelanleihe und über eine Kapitalerhöhung mit rund 800 Mio. Euro bei der früheren MEL einsteigen und damit als neuer Hauptaktionär um die 30 Prozent der Atrium halten.

Wie vor einer Woche mitgeteilt, hat CPI/Gazit 500 Mio. Euro durch die Zeichnung von Wandelschuldverschreibungen in Höhe von 500 Mio. (von insgesamt von Atrium ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen in Höhe von 580 Mio. Euro) in Atrium investiert. Weiters sagte das Konsortium CPI/Gazit ("Underwriting") die Zeichnung von Papieren im Rahmen einer Kapitalerhöhung von 300 Mio. Euro zu, hieß es vor einer Woche. Neue Vorstandschefin ist seit Anfang August Rachel Lavine.




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