14. Mai 2009 21:25

Notbremse 

Chrysler trennt sich von 790 Händlern

In den USA trennt sich der marode Autobauer von 790 der 3.200 Verkaufspartner.

Chrysler trennt sich von 790 Händlern
© AP

Der insolvente US-Autobauer Chrysler will sich von rund einem Viertel seiner US-Händler trennen. Die Verträge mit landesweit knapp 790 der noch fast 3.200 Verkaufspartner sollen gekündigt werden. Das geht aus beim Insolvenzgericht in New York am Donnerstag eingereichten Unterlagen hervor.

Die Straffung des Händlernetzes soll Kosten sparen und die Partner profitabler machen. Das soll letztlich auch die Preise für Chrysler-Fahrzeuge stabilisieren.

Der drittgrößte US-Autobauer will sein vor knapp zwei Wochen gestartetes Insolvenzverfahren bis spätestens Ende Juni erfolgreich verlassen. Zur Rettung soll der italienische Fiat-Konzern einsteigen.

Fiat ist auch am deutschen Autobauer Opel interessiert. Die existenzbedrohte Opel-Mutter General Motors (GM) steht ebenfalls vor der Insolvenz. GM will sein Netz von noch mehr als 6.000 Händlern sogar um rund ein Drittel ausdünnen.




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