18. Jänner 2008 08:30

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Das Wochenende des Jahres in Kitz

Kitzbühel ist gerade der größte Marktplatz der Nation: Das Ski-Event bringt Millionen Euro, am Rand der Piste machen die großen Wirtschaftsbosse weitere Millionendeals.

Das Wochenende des Jahres in Kitz
© TZ Oesterreich Georg Hochmuth

Startschuss für das wichtigste Skirennen des Jahres. Millionen Zuschauer, fette Umsätze, Schlagzeilen durch die Bussi-Bussi-Gesellschaft: Die Bedeutung des legendären Hahnenkammrennens in Kitzbühel liegt nicht nur im sportlichen Bereich:

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Am meisten freuen sich die Tourismusbetriebe in und um Kitzbühel. So hohe Einnahmen haben sie nur einmal im Jahr. „Es ist das wichtigste Wochenende der Saison, eine Riesenparty“, sagt Kitzbühels Tourismuschef Christian Harisch voll Vorfreude.

Wie Monte Carlo oder Wimbledon
„Das Hahnenkammrennen ist schon seit Jahren für Kitzbühel und ganz Tirol ein gewaltiger Wirtschaftsfaktor. In sehr vielen Branchen werden an diesem Wochenende immense Umsatzzuwächse verzeichnet“, jubelt auch Klaus Lackner, Obmann der Wirtschaftskammer Kitzbühel. 80.000 Gäste werden im 8.000-Seelen-Städtchen erwartet. Sie sorgen für eine Wertschöpfung von sagenhaften 30 bis 50 Millionen Euro während des Spektakels.

Und die Österreich Werbung betont: „Mit den höchsten Preisgeldern und gesellschaftlichen Tophighlights rangiert das Hahnenkammrennen in der Kategorie von Wimbledon im Tennis oder Monte Carlo in der Formel 1.“

„Unschätzbarer Wert“
Besonders wichtig ist für die Region der Werbewert durch Fernsehübertragungen, wie Lackner berichtet: „Durch die riesige Medienpräsenz wird der Name Kitzbühel in die ganze Welt hinausgetragen.“ Von großer Bedeutung sei dabei auch, in welchem Zustand sich dabei die Pisten präsentieren. „Wenn die Menschen im Fernsehen verschneite Winterlandschaften sehen, ist das von unschätzbarem Wert.“
Für die heimische Wirtschaft zusätzlich wie ein gewaltiger Turbomotor im Hintergrund: Auf mehr als dreißig Terminen werden Businessabschlüsse in Millionenhöhe getätigt.

Medienspektakel
Für diesen Werbeeffekt unverzichtbar sind die Übertragungen der Rennen im TV. Alleine der ORF wird heuer mit 27 Kameras dabei sein.




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