20. November 2009 07:47

Affäre um Goldmünzen 

Millionär schuldet Münze Ö 500.000 Euro

Die Münze Österreich zittert um 1.500 Philharmoniker, die der Pleite-Millionär Mark Yaffe in den USA in Kommission verkaufen wollte.

Millionär schuldet Münze Ö 500.000 Euro
© APA/MUENZE OESTERREICH

Zwischen September 2008 und April 2009 lieferte die Nationalbank-Tochter an die Firma National Gold Exchange des Gold- und Münzhändlers begehrte Philharmoniker im Wert von 650.000 Dollar. Der Millionär mit Wohnsitz in einem nachgebauten britischen Schloss in Tampa (Florida) musste allerdings im Juli dieses Jahres Konkurs anmelden.

Seine Hausbank, die Sovereign Bank of Boston, stellte dem windigen Möchtegern-Lord Schulden in der Höhe von 36 Millionen Dollar fällig. Begründung: Durch seinen aufwendigen Lebensstil war er mit den vereinbarten Rückzahlungen in Rückstand geraten.

Beschlagnahmt. Daraufhin ließen die Gläubiger den gesamten Besitz beschlagnahmen – darunter auch die 1.500 Philharmoniker-Münzen aus Österreich. Seither ist das Konkursverfahren anhängig. Mark Yaffe steckte aber nicht nur ein wahres Vermögen in sein Schloss und in einen unglaublichen Fuhrpark, er besaß auch eine mehrere Millionen Dollar teure Sammlung kurioser antiker Musikautomaten.

Schatz. Derzeit sind die nicht bezahlten Münzen zur Befriedigung von Gläubigerforderungen in Verwahrung. Die Münze Österreich hat einen Anwalt beauftragt, den Goldschatz heimzuholen.




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