27. Juli 2009 13:52

Vor EU-Verbot 

Hamsterkäufe bei Glühbirnen in Ö

Bei OBI Österreich ist der Absatz um 100 Prozent nach oben geschnellt.

Hamsterkäufe bei Glühbirnen in Ö
© sxc

Österreichische Konsumenten kaufen Glühbirnen auf Vorrat: Das vom 1. September an geltende EU-Vermarktungsverbot für Glühbirnen treibt die Kunden in die Baumärkte. OBI Österreich spricht von "eindeutigen Hamsterkäufen". Bauhaus und bauMax registrieren hohe Verkaufszahlen. Auch in Deutschland werden nach Medienberichten Glühbirnen gehortet.

Verbot
Laut OBI Österreich werden bei sämtlichen Standardglühbirnen, die vom Verbot ab 1. September 2009 betroffen sind, seit Jahresbeginn um über 100 Prozent mehr verkauft. Bei diesen Artikeln handle es sich um "eindeutige Hamsterkäufe", was laut OBI auf eine Bevorratung über den 1. September 2009 hinaus hindeutet. "Die größten Einkäufe finden bei OBI derzeit bei den matten Glühlampen statt, da diese komplett von einem Verbot zum 1. September 2009 betroffen sind", so OBI-Sprecherin Margit Resch.

Bevorratung
Die Verkaufszahlen für Glühbirnen zeigen auch bei bauMax steil nach oben. "Nach den extremen Hamsterkaufen zu Jahresbeginn haben sich die Verkaufszahlen im Sommer auf hohem Niveau stabilisiert", sagt Susanne Schenk von der bauMax-Presseabteilung. Die Kunden kaufen derzeit alle Glühbirnen, weil nicht klar sei, welche Birnen aus dem Handel genommen werden. Die Verkaufszahlen bei Energiesparlampen wachsen laut bauMax aber auch zweistellig.

Minderwertiges Licht
Laut OBI gehen Kunden häufig davon aus, dass Energiesparlampen minderwertiges Licht abgeben. Diese Annahme sei jedoch falsch beziehungsweise gelte nur für Billigprodukte. Weiters glauben viele Kunden, dass es keine anderen Alternativprodukte gibt. Es gebe laut OBI aber auch Halogen-Leuchtmittel in der traditionellen Glühbirnenform, die ebenfalls 30 Prozent Energieersparnis bieten.

Das EU-Glühlampen-Vermarktungsverbot tritt stufenweise in Kraft. Vom 1. September 2009 an werden zunächst die 100-Watt-Birnen sowie sämtliche matten Modelle aus den Regalen genommen. Ein Jahr später folgen die Exemplare mit 75 Watt, 2011 Birnen mit 60 Watt und 2012 die Glühlampen mit 25 Watt.




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1 Posting
zigeunerkater meint am 26.09.2010 16:03:10 ANTWORTEN >
Und schon wieder ein EU - Blödsinn. Diesen kostenfressenden Verein, der uns möglichst alles vorschreiben möchte, hätten wir wirklich nicht gebraucht. CO² Ersparnis in Wohnungen und Betrieben. Dafür müssen Milliarden Autos mit Tageslicht fahren und Unmengen an CO² produzieren.









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