01. Februar 2007 09:53

Schnittwunden 

IKEA ruft gefährliche Vasen zurück

IKEA-Kunden berichteten von Schnittwunden, nachdem der Boden der "Parodi"-Vase ohne erkennbare Gründe beim Anheben abbrach.

IKEA ruft gefährliche Vasen zurück
© EPA

Das schwedische Möbelhaus IKEA bittet seine Kunden, die eine "Parodi" oder "Apelsin" Glasvase mit der Nummer "18347" gekauft haben, umzutauschen. Der Kaufpreis werde zurückerstattet.

Scharfkantige Splitter
IKEA berichtet von mehreren Vorfällen, bei denen der Boden der "Parodi" Vase ohne erkennbare Gründe beim Anheben abbrach. Dabei entstanden scharfkantige Splitter. Sieben Kunden berichteten von Schnittwunden, von denen fünf ärztlich behandelt werden mussten. Kontrollen, die von einem schwedischen Glasforschungsinstitut durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass die Innenspannung nicht bei allen Vasen eines Lieferanten unter dem festgelegten Grenzwert lag. Eine zu hohe Innenspannung erhöht das Risiko, dass Glas bricht, insbesondere wenn das Glas in irgendeiner Weise angeschlagen wurde oder zerkratzt ist. Ein Innendruck im Glas lässt mit der Zeit nicht nach. Daher besteht die Gefahr weiterer Vorfälle und Verletzungen.

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19.161 Vasen in Österreich verkauft
Beide Vasen haben das gleiche Design und sind 70 cm hoch und wiegen ca. 5 Kilo. Parodi werden seit April 2004 in allen IKEA-Shops verkauft, Apelsin seit August 2006 und ausschließlich in der EU. Insgesamt wurden 878.544 Vasen weltweit verkauft, 19.161 davon in Österreich. Für weitere Informationen können Kunden zum Ortstarif die Telefonnummer 0810/081 061 anrufen oder sich an ihr IKEA Einrichtungshaus wenden.




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