15. Oktober 2009 10:06

0,1% Steigerung 

Preise im September beinahe stabil

Die niedrigen Treibstoff- und HEizölpreise dämpften die Teuerung erneut.

Preise im September beinahe stabil

Die Verbraucherpreise sind im September beinahe stabil geblieben. Die Inflationsrate ist gegenüber dem Vorjahresmonat nur leicht um 0,1 Prozent gestiegen und verzeichnete damit gegenüber dem August, als der Preisanstieg bei 0,3 Prozent lag, einen leichten Rückgang, teilte die Statistik Austria mit.

Treibstoff- und Heizölpreise dominieren
Auch im September wurde die Gesamtinflation von der Entwicklung der Treibstoff- und Heizölpreise dominiert. Ohne deren Preisreduktionen im Jahresabstand wäre die September-Inflationsrate mit 1,3 Prozent deutlich höher ausgefallen. Hauptpreistreiber waren Ausgaben für Wohnen sowie Versicherungen.

Gegenüber dem Vormonat (August 2009) stieg das durchschnittliche Preisniveau um 0,1 Prozent.

Die harmonisierte Inflationsrate (HVPI 2005) für den Monat September 2009 betrug 0,0 Prozent (August 0,2 Prozent revidiert, Juli 0,4 Prozent, Juni 0,3 Prozent). Der Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH 2005) war im September um 0,6 Prozent höher als im Jahr davor, im August hatte das Plus 0,7 Prozent und im Juli 0,1 Prozent betragen. Die Differenz zum VPI, der alle österreichischen Haushalte repräsentiert, betrug im September 0,5 Prozentpunkte.

Die Preise in der Eurozone sind im September weiter gesunken. Die jährliche Inflationsrate betrug minus 0,3 Prozent gegenüber 0,2 Prozent im August, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Österreich meldete für September eine Null-Teuerung nach Luxemburg, nach 0,2 Prozent Anstieg des harmonisierten Preisindex (HVPI) im August.

Minus 0,3 Prozent in der Eurozone
In der gesamten EU stiegen die Preise im Schnitt um 0,3 Prozent. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber August, als die Inflationsrate 0,6 Prozent betrug.

Die stärksten Preisanstiege verzeichneten Rumänien (4,9 Prozent), Ungarn (4,8 Prozent) und Polen (4,0 Prozent). Die höchsten Raten meldeten Irland (-3,0 Prozent), Portugal (-1,8 Prozent) und Estland (-1,7 Prozent).




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