17. Februar 2009 14:34

Immobilien 

Innsbruck bei Immobilien am teuersten

Eigentumswohnungen sind im Innsbruck am teuersten. In Mödling steht das teuerste Haus Österreichs und Wien-Döbling das teuerste Grundstück.

Innsbruck bei Immobilien am teuersten
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Zu Zeiten der Finanzkrise bestimmt die Lage einer Immobilie deren Preis noch stärker als sonst. Für Immobilien muss man im Westen deutlich tiefer in die Tasche greifen als in den östlichen Regionen Österreichs. Die höchsten Preissteigerungen haben 2008 Oberösterreich (+6 Prozent) und Vorarlberg (+6 Prozent) verzeichnet. Als teuerste Landeshauptstadt im Segment "Eigentumswohnungen in sehr gutem Zustand" positionierte sich Innsbruck mit (im Median) 2.872 Euro je Quadratmeter, geht aus einer Erhebung der Internetplattform Immobilien.NET hervor.

St. Pölten und Eisenstadt am billigsten
Platz zwei in dieser Kategorie belegte Salzburg mit 2.831 Euro je m2 im Median, die Bundeshauptstadt Wien reihte sich mit 2.524 Euro auf Platz drei. Günstiger ist die Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz - hier wird der Quadratmeter Wohnfläche bereits um 2.158 Euro angeboten. Am billigsten waren die Wohnungspreise in St. Pölten (1.137 Euro) und Eisenstadt (1.143 Euro).

Teuerstes Haus in Mödling
Das österreichweit teuerste Haus steht in Mödling und kostete 8.000 Euro je Quadratmeter - bei einer Wohnfläche von 200 Quadratmetern. Das hochpreisigste Grundstück wurde in Wien-Döbling (19. Bezirk) mit 2.000 Euro je Quadratmeter angeboten.

Im Mittelfeld in der Top-Kategorie bei den sehr guten Eigentumswohnungen bewegten sich Graz, Linz und Klagenfurt - hier kosteten Wohnungen im Median zwischen 2.000 und 2.700 Euro je m2 Wohnfläche.

Kitzbühel teuerster Bezirk außerhalb Wiens
Spitzenpreise bei Immobilien erzielten neben den Landeshauptstädten vor allem Ferienregionen. Zu den teuersten Bezirken außerhalb Wiens zählte 2008 der Bezirk Kitzbühel mit einem Angebotspreis von 2.900 Euro je m2. Noch teurer ist die Stadt Kitzbühel. Hier kostete der Quadratmeter Eigentum in sehr gutem Zustand 3.810 Euro.

Im Osten werden diese Preise nur in Wien und im Speckgürtel um Wien erreicht. So kostete im Vorjahr eine Wohnung in sehr gutem Zustand in Klosterneuburg 2.816 Euro/m2.

Österreichweit stagnierten die Mietpreise im Median. Deutliche Preisanstiege gab es aber vor allem in den Landeshauptstädten. Innsbruck ist mit 9,8 Euro Nettokaltmiete je Quadratmeter die teuerste Landeshauptstadt und hat bei den Mietpreisen im zweiten Halbjahr 2008 um 12 Prozent kräftig zugelegt.

Zu erklären sei dies mit dem veränderten Angebot: Während in den letzten Jahren Baujahre um 1990 im Angebot standen, kommen nun vermehrt jüngere Baujahre auf den Markt. Auf Platz zwei bei den Mieten liegt Wien (9,1 Euro je m2), an dritter Stelle Salzburg mit 8,7 Euro je m2 im Median. Eisenstadt ist die einzige Landeshauptstadt in der die Mietpreise 2008 leicht gesunken sind. Graz, Eisenstadt und Klagenfurt zählen mit Preisen zwischen 6 und 7 Euro je m2 zu den günstigsten Landeshauptstädten in Österreich.




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