14. Juni 2009 11:16

Schmuggel-Affäre 

Kassiert Italien 40 Milliarden?

Sind die an der Grenze zur Schweiz beschlagnahmten Papiere echt, darf der Staat 40 Prozent der Summe behalten.

Kassiert Italien 40 Milliarden?
© AP

Dem italienischen Staat könnte eine unerwartete Finanzspritze von satten 40 Mrd. Euro ins Haus stehen. Und zwar wegen eines an der Grenze zur Schweiz beschlagnahmten Koffers, in dessen doppeltem Boden Zollbeamte Wertpapiere im Volumen von knapp 100 Mrd. Euro entdeckten. Sind die Papiere echt, kann der Staat bis zu 40 Prozent der Summe, also rund 40 Mrd. Euro, behalten.

US-Anleihen
Anfang Juni hatten zwei Männer (vermutlich Japaner) versucht, mit dem wertvollen Kofferinhalt den Grenzübergang Chiasso zu passieren, wurden aber von Zoll und Finanzpolizei verhaftet. Bei den sichergestellten Wertpapieren handelt es sich um US-Anleihen, die derzeit auf ihre Echtheit geprüft werden.

Echte Papiere
Zumindest ein Teil der Anleihen dürften echt sein, erklärt ein Vertreter der italienischen Finanzpolizei Como, die gemeinsam mit dem US-Geheimdienst ermittelt. Den Papieren liege auch eine umfangreiche Bankdokumentation bei.




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