21. März 2009 10:11

1.200 Betroffen 

Kurzarbeit in Kärntner Filterwerk

Autozulieferer Mahle in Not: Im Kärntner Werk wird nun kurz gearbeitet. Betroffen sind 1.200 der 2.000 Mitarbeiter. Die Aufträge sind angesichts der Wirtschaftskrise massiv zurückgegangen.

Kurzarbeit in Kärntner Filterwerk
© Mahle

Der deutsche Autozulieferer Mahle hat nun angesichts der Wirtschaftskrise in seinem Kärntner Filterwerk in St. Michael ob Bleiburg (Bezirk Völkermarkt) Auslastungsprobleme. Am Freitag einigten sich Geschäftsleitung und Betriebsrat nach Angaben des ORF Kärnten auf die Einführung von Kurzarbeit. 1.200 der insgesamt 2.000 Mitarbeiter sollen davon betroffen sein.

Nicht betroffen sind Forschungseinheiten im Hauptwerk St. Michael ob Bleiburg und am zweiten Standort Wolfsberg sowie die Lehrwerkstätte. Die Arbeitszeitreduzierung soll zwischen zehn und 30 Prozent betragen. Geschäftsführer Klaus Schöffmann hatte in den vergangenen Tagen immer wieder betont, dass man nun einmal von den Auftraggebern abhängig sei. Mahle beliefert Volkswagen ebenso mit Filtersystemen wie BMW, Audi und Daimler. Hier sind die Aufträge massiv zurückgegangen.

Bereits im vergangenen Herbst hatte das Unternehmen als Reaktion auf die Krise 200 Leiharbeiter abgebaut. Außerdem wurden in den vergangenen Wochen in der Belegschaft massiv Überstunden und Urlaubstage abgebaut.




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