Deal kann scheitern
Lufthansa will nicht "irgendein AUAlein"
Die beiden AUA-Bosse Malanki und Bierwirth könnten bleiben, wenn sie die Sanierung ordentlich durchziehen, so der Chef der deutschen Airline.
Lufthansa-Boss Wolfgang Mayrhuber hat noch einmal betont, dass die AUA-Übernahme scheitern könnte. Und zwar dann, wenn die EU zu strenge Auflagen verhängt und die AUA deutlich kleiner werden müsste.
„Wir wollten in eine richtige AUA investieren und nicht in irgendein AUAlein Aber die AUA, die wir übernehmen wollen, wird schon ein Stück kleiner sein, als sich beide Seiten das vorgestellt hatten“, so Mayrhuber in einem Trend-Interview. Schon jetzt hat ja die AUA Strecken stillgelegt und fährt einen massiven Sparkurs.
Bis Sommer prüft die EU allfällige wettbewerbsrechtliche Konsequenzen (etwa die weitere Streichung von Strecken) und den staatlichen Zuschuss an die AUA (500 Millionen Euro), der für die Lufthansa eine der Bedingungen des Deals ist. Erst wenn die EU-Prüfung abgeschlossen ist, kann die Übernahme fixiert werden.
Das AUA-Vorstands-Duo Peter Malanik und Andreas Bierwirth bleibt, wenn die Sanierung klappt. Mayrhuber: „Wenn die beiden AUA-Vorstände das in die richtige Richtung drehen, würde ich eher Gründe sehen, sie zu belohnen. Nicht noch jemanden dazu zu setzen.“
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