11. Juni 2009 21:16

Schmiergeld-Verdacht 

Neue Vorwürfe gegen Mensdorff-Pouilly

Britische Ermittler packen erstmals Details zu den Vorwürfen gegen „Graf Ali“ aus.

Neue Vorwürfe gegen Mensdorff-Pouilly
© APA

Bei dem nun vorliegenden Endbericht der britischen Behörden geht es um Vorwürfe gegen Alfons Mensdorff-Pouilly, die Schmiergeld-Zahlungen um den Ankauf von schwedischen Gripen-Kampfjets betreffen. Wie der schwedische Sender TV2 berichtet, liegen den Behörden Dokumente des Grafen an den Auftraggeber Gripen vor, in denen er vorschlägt, wie viele Personen wie hoch „geschmiert“ werden sollen:

In Ungarn geht es um knapp zwölf Millionen Euro für fünf Personen.

In Tschechien sind es rund 68 Millionen Euro für 20 Personen. Der Bericht, der im Auftrag des österreichischen Justizministeriums geschrieben worden sein soll, kommt zum Schluss, dass Mensdorff „in Österreich, Tschechien und Ungarn Verhandlungen korrumpiert hat“. In Österreich soll Mensdorff den Ankauf von F-16 Jets verhindert haben. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.




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