20. Februar 2009 21:24

Autos billig wie nie 

Neuwagen jetzt bis zu 30 Prozent günstiger

Rabattschlacht im Autohaus: Wie die ÖSTERREICH-Recherche zeigt, bieten die Händler ihre Fahrzeuge jetzt zu Schleuderpreisen an.

Neuwagen jetzt bis zu 30 Prozent günstiger
© Mueller

Die österreichische Bundesregierung macht es vor: Dieser Tage hat sie neue Dienstwagen für die obersten Organe des Bundes angeschafft – für Bundespräsident, Kanzler, die Minister und Staatssekretäre etc. Die neuen Autos sind 5er- und 7er Modelle der deutschen Luxusmarke BMW. Und weil gleich 150 neue Autos angeschafft werden, hat die Regierung eine satten Rabatt herausgehandelt: Bis zu 45 Prozent für jedes Auto.

Aber jeder, der jetzt ein Auto kaufen will, kann einen Neuwagen so billig wie nie erstehen. Grund: Die Lager der Autoimporteure sind zum Bersten voll. Die Wirtschaftskrise hält viele Kunden davon ab, sich ein neues Auto zu kaufen. Deswegen geben die Händler für alle Kaufwilligen jetzt fette Rabatte.

ÖSTERREICH hat den Test gemacht und einen verdeckten Streifzug durch mehrere Autohäuser in Wien durchgeführt: Ein Peugeot-Händler im 10. Wiener Bezirk etwa offerierte uns für einen neuen Peugeot 207 Kombi von sich aus 13 Prozent Rabatt – und ließ sich dann sogar auf 15 Prozent „herunterhandeln“. „Die gibt’s aber nur bei Sofortzahlung“, sicherte der Händler zu. „Billiger wird es dann nicht mehr“, so der Autoverkäufer. Der Peugeot 207 hätte laut Listenpreis 19.820 Euro gekostet – verbilligt jetzt nur mehr 16.850 Euro.

Billiger Luxus
Noch mehr Rabatt billigte uns ein Händler von Mercedes, ebenfalls im 10. Wiener Bezirk, für ein Modell der C-Klasse zu. Den C 200 CDi offerierte er uns für 30.710 Euro statt 39.380 Euro. Das entspricht einem stolzen Rabatt von 22 Prozent. Diese Rabatte sind aber noch nicht alles: Denn ab dem 1. April führt der Staat die sogenannte Verschrottungsprämie ein. Wer ein neues Auto kauft, erhält für seinen bisherigen, mindestens 13 Jahre alten Schrottkübel 1.500 Euro.

Verschrottungsprämie
Das zahlt sich vor allem bei einem Kauf von Kleinwagen aus. Zum Beispiel dem Justy von Suzuki. Der kostet regulär 11.980. Suzuki hat derzeit eine Aktion: Der Stadtflitzer ist um nur noch 9.983 Euro zu haben. Das entspricht einem Rabatt von knapp 17 Prozent. Rechnet man die Verschrottungsprämie von 1.500 Euro auch noch weg, kostet das Auto nur noch 8.483 Euro – gegenüber dem Listenpreis ein Rabatt von 3.500 Euro oder rund 30 Prozent.

Eine zweite Möglichkeit, billig ein Auto zu kaufen: Man kann seinen neuen Wagen auch aus dem EU-Ausland nach Österreich importieren. Viele Länder geben nämlich lukrative EU-Rabatte.

Bis zu einem Drittel günstiger
Allerdings muss man zwanzig Prozent Umsatzsteuer zahlen, wenn man ein Auto aus dem EU-Ausland einführt. Auch die NoVA, die Normverbrauchsabgabe, die fällig wird, wenn man ein Auto neu anmeldet, wird noch draufgeschlagen. Das kommt aber oft immer noch billiger, als das Auto in Österreich zu kaufen. Rechnet man jetzt noch die Verschrottungsprämie für sein altes Auto weg, kann man ebenfalls auf einen Preisnachlass von bis zu einem Drittel kommen.




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