11. August 2008 13:21

Standort-Studie 

Österreich für Auslandsinvestoren attraktiver

Österreich hat sich bei einigen Standortfaktoren, die für ausländische Investoren wesentliche Entscheidungskriterien sind, in den letzten Jahren deutlich verbessert.

Österreich für Auslandsinvestoren attraktiver
© APA/BARBARA GINDL

Erfreuliche Studie der WU Wien und des Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche: Insbesondere bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) und der durchschnittlichen effektiven Unternehmensbesteuerung sei Österreich wettbewerbsfähiger geworden.

28 Mrd. Euro Auslandsinvestitionen in drei Jahren
Diese Verbesserungen dürften dazu beigetragen haben, dass die ausländischen Direktinvestitionen in Österreich in den vergangenen Jahren stark zugenommen hätten, so die Studienautoren. So seien in den Jahren 2003 bis 2006 insgesamt 28 Mrd. Euro in multinationale Unternehmen in Österreich geflossen.

  • Demnach hat Österreich seine Position beim effektiven durchschnittlichen Körperschaftsteuersatz deutlich verbessert und lag 2006 sogar unter dem Referenzwert.
  • Die effektive Steuerbelastung liegt in Österreich nur noch drei Prozentpunkte über dem Durchschnitt (18,5 Prozent) der vier berücksichtigten ostmitteleuropäischen Länder.
  • Bei den Ausgaben für Forschung- und Entwicklung (in Prozent des BIP) lag Österreich schon im Jahr 2003 über dem Durchschnitt und konnte sich noch verbessern.
  • Bis 2006 stieg dieser Wert auf 2,45 Prozent im Vergleich zum Referenzwert von 1,88 Prozent.
  • Bei den Lohnstückkosten konnte sich Österreich geringfügig verbessern.

Verglichen wurden in der Studie verschiedene Standortdaten für Österreich mit einem Referenzwert, der aus den Werten für mehrere west- und osteuropäische Länder ermittelt wurde - Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Österreich, USA, Tschechien, Ungarn, Slowakei und Slowenien.




Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |
Facebook Kommentare