08. Jänner 2008 15:31

Weltweiter Vergleich 

Österreich und Belgien am stärksten globalisiert

Weiters auf den vorderen Plätzen liegen Schweden, Großbritannien und die Niederlande. Deutschland ist dagegen weit abgeschlagen.

Österreich und Belgien am stärksten globalisiert

Wie schon im Vorjahr ist Österreich auch 2007 gemeinsam mit Belgien von der Schweizer Konjunkturforschungsstelle KOF zu den am meisten globalisierten Staaten der Welt gewählt worden. Weitere Spitzenreiter sind Schweden, Großbritannien und die Niederlande. Deutschland schafft es gerade einmal auf Platz 15. Am letzten Platz rangiert der Tschad.

Keine soziale Globalisierung
Weltweit zeigt der KOF-Globalisierungsindex, dass sich der Globalisierungsschub der vergangenen Jahre weiter fortgesetzt hat. Dafür sind besonders die wirtschaftliche und die politische Integration verantwortlich, während die soziale Globalisierung stagniert.

Die wirtschaftliche Dimension des KOF-Globalisierungsindex misst zum einen tatsächliche Handels- und Investitionsströme, zum anderen aber auch, inwieweit sich Länder durch Handels- und Kapitalverkehrskontrollen nach außen abschirmen. Die soziale Dimension der Globalisierung spiegelt den Grad der Verbreitung von Informationen und Ideen wider, während die politische Dimension auf die Stärke der politischen Zusammenarbeit zwischen den Ländern abzielt.




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