26. November 2008 11:52

Weihnachtswünsche 

Österreicher freuen sich über "bare" Geschenke

Neben Geld stehen auch selbst gebastelte Geschenke hoch im Kurs, auch Gutscheine sind beliebt.

Österreicher freuen sich über "bare" Geschenke
© sxc

Die Finanzkrise wirkt sich offenbar auch auf den Wunschzettel ans Christkind aus: Rund 49 Prozent der Österreicher freuen sich laut einer Umfrage des Online-Auktionshaus eBay in diesem Jahr besonders über Bares, auch selbst gebastelte Präsente stehen bei einem Großteil - vor allem bei Frauen - hoch im Kurs (40 Prozent). Den Gabenbringern kommen die bescheidenen Ansprüche entgegen: 39 Prozent der 500 Befragten gaben an, Sparmaßnahmen in diesem Jahr nicht auszuschließen. Elf Prozent haben sich bereits entschieden bei Geschenken, Essen oder Deko, auf etwas zu verzichten.

Vorsicht vor versteckten Beleidigungen
Achten sollte man beim Kauf von Geschenken laut der Umfrage unter 20- bis 59-Jährigen vor allem auf versteckte Beleidigungen. Mit Diät-Büchern kann man sich beispielsweise besonders unbeliebt machen, 69 Prozent wollen keine Fibeln zur Gewichtsreduktion unter dem Weihnachtsbaum vorfinden. Auch auf langweilige Hausschuhe (65 Prozent) und Haarentfernungsgeräte (64 Prozent) würden Herr und Frau Österreicher lieber verzichten. Frauen freuen sich besonders über Schmuck (37 Prozent), Männer über Unterhaltungselektronik (31 Prozent).

Trotz Finanzkrise wollen sich 13 Prozent heuer auch selbst mit Urlauben, Ketten und Ringen, technischen Geräten oder Kleidung belohnen. Rund die Hälfte der Befragten hält Geschenke für Kinder und Lebensgefährten, gutes Essen und Weihnachtsdekoration für unverzichtbar.

Gutscheine nach wie vor sehr beliebt
Gutscheine halten zwei Drittel der Österreicher laut einer Weihnachts-Umfrage der Agentur Marketagent unter 14 bis 59-Jährigen in diesem Jahr für eine gute Idee. Jeder Zweite würde sich über solch ein Präsent freuen. Rund die Hälfte kauft Geschenke laut den Daten der Marktforscher so früh wie möglich, jeder Dritte beginnt in der Adventzeit mit dem Shopping. Als "Last-Minute"-Käufer outete sich jeder Sechste.

Männer sind eher Last-Minute-Einkäufer
Große Unterschiede beim Kauf von Weihnachtsgeschenken gibt es bei den Geschlechtern. Frauen tendieren zum "Listen-Schreiben" und verwenden rund acht Stunden um ideale Präsente für ihre Liebsten zu notieren. Männer denken im Gegenzug sechs Stunden über die Auswahl nach - die nervenaufreibende Situation des "Last-Minute"-Einkaufens muss das starke Geschlecht doppelt so häufig bewältigen. Eingekauft wird von beiden durchschnittliche sechs Stunden lang.




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