12. August 2009 10:47

Von Krise keine Spur 

Österreicher kaufen wie verrückt Autos

Gegenüber dem Vorjahr gibt es 44 Prozent mehr Zulassungen.

Österreicher kaufen wie verrückt Autos
© APA

Krise hin oder her, die Österreicher haben im Juli wie verrückt Autos gekauft. Im Vergleich zum Juli des Vorjahres gab es ein Plus von 44 Prozent, wobei der Kleinwagenanbieter Seat um über 100 Prozent zulegte. Gänzlich anders sieht das Bild bei Schwerfahrzeugen aus.

Weniger Motorräder
Weiterhin rückläufig ist auch das Geschäft mit Zweirädern, geht aus den Juli-Zahlen der Statistik Austria hervor. Im Gegensatz zu Autos gab es für Lastwagen und Motorräder keine Verschrottungsprämie von 1.500 Euro. Diese ist am 8. Juli ausgelaufen.

32.694 Neuzulassungen
Insgesamt wurden im Juli 32.694 Pkw neu zum Verkehr zugelassen, was gegenüber dem Juli des Vorjahres einem Plus von 44 Prozent entspricht. Die Zahl benzinbetriebener Pkw nahm um 49 Prozent zu, Diesel-Pkw verzeichneten ein Plus von 40 Prozent. Marktführer ist weiterhin VW mit einem Marktanteil von 14 Prozent. Die Zulassungen der Wolfsburger legten um 22 Prozent zu. VW-Tochter Seat vermeldete ein Plus von 101 Prozent, Citroen von 72 Prozent, Peugeot von 70 Prozent, Ford von 58 Prozent. Opel kam auf einen Zuwachs von 52 Prozent, Audi von 43 Prozent, BMW inkl. Mini von 37 Prozent, Fiat von 28 Prozent und Renault inkl. Dacia von 23 Prozent.

Gegenüber dem Juni 2009, wo die Verschrottungsprämie das ganze Monat statt nur einer Woche galt, gab es bei den Pkw einen Rückgang von 9 Prozent.

Am Nutzfahrzeugmarkt brachen die Verkäufe von Sattelzugfahrzeugen um 68 Prozent ein. Lkw wurden um 17 Prozent weniger verkauft, bei Traktoren gab es einen Rückgang von 7 Prozent. Weniger Neuzulassungen gab es auch bei Zweirädern: Leichtmotorräder minus 10 Prozent, Motorfahrräder minus 18 Prozent und Motorräder minus 13 Prozent. Zum Vergleich: Gegenüber den Vormonat wurden um 5 Prozent weniger Lkw und und 13 Prozent weniger Motorräder verkauft. Ein Plus gab es hingegen bei Leichtmotorrädern und Motorfahrrädern (4 bzw. 13 Prozent).




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