04. April 2008 11:08

Nummer sicher 

Österreicher mögen derzeit keine Aktien

Die Turbulenzen am Finanzmarkt lassen die Österreicher vorsichtiger werden: Sie greifen wieder zum Sparbuch und zum Gold.

Österreicher mögen derzeit keine Aktien

Das Sparbuch gewinnt bei den Österreichern immer mehr an Beliebtheit. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "Spectra" hervor. Risikoreiche Anlagen wie Fonds, Aktien sowie Anleihen und Wertpapiere verzeichnen signifikante Rückgänge. Die Bevölkerung geht in der momentanen wirtschaftlichen Situation mit einem Sparbuch und Goldinvestitionen lieber auf Nummer sicher.

Sparbuch beliebt
51 Prozent der Befragten vertrauen aufs gute, alte Sparbuch. Vor allem Personen mit geringer Kaufkraft bevorzugen diese Anlageform. Damit schließt das Sparbuch zum Bausparvertrag auf, dessen Attraktivität in den vergangenen drei Jahren gesunken ist.

Gold begehrt
Auch Gold erfreut sich immer größerer Beliebtheit: Hier ist der Prozentsatz der Österreicher, die in das Edelmetall investieren, innerhalb eines Jahres von 10 auf 18 Prozent gestiegen.

Aktien unattraktiv
Aktien sowie Anleihen und andere Wertpapiere hingegen fielen von 15 auf 11 Prozent. Die Attraktivität von Fonds sank von 27 auf 19 Prozent.

Risikofreude fällt
Der allgemeine Trend geht in Richtung sichere Anlage: Diese Überlegung steht für 64 Prozent der Befragten im Vordergrund, so viel wie nie in den vergangenen 16 Jahren. Anlagen, bei denen man etwas verdienen kann, sind nur für 13 Prozent der Befragten attraktiv. Seit Jahren stabil ist der Trend zu längerfristigen Wertanlagen, der Wert liegt aktuell ebenfalls bei 13 Prozent.




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