19. September 2008 20:17

Umstellung 

Orange heizt Preiskampf mit Europa-Tarif neu an

Österreichs drittgrößter Mobilfunkbetreiber One wird am kommenden Montag zu Orange und heizt den Preiskampf neu an.

Orange heizt Preiskampf mit Europa-Tarif neu an
© One/Orange

Mit dem neuen "Hallo Europa 0"-Tarif telefonieren Neukunden um null Cent österreichweit sowie in die gesamte EU sowie Schweiz, Liechtenstein und Norwegen. Der O-Cent-Preis gilt sowohl für Anrufe ins Handy- wie auch ins Festnetz. Die Grundgebühr beträgt 25 Euro pro Monat. Bei Neuanmeldung bis Ende Jänner 2009 und 24 Monate Vertragsbindung entfällt die Grundgebühr in den ersten sechs Monaten. "Wir bringen die Inlandstarife nach ganz Europa", so One-Chef Michael Krammer.

Er will damit besonders Kunden in Salzburg, Tirol und Vorarlberg ansprechen, die zweieinhalb mal soviel ins benachbarte Ausland telefonieren würden wie in den anderen Bundesländern. Aber auch österreichweit gelte: Im Schnitt geben die Kunden dreimal mehr für Telefonate aus Österreich ins Ausland aus als für Roaming-Gespräche im Ausland.

Neuer mobiler Breitband-Tarif
Auch beim mobilen Breitband-Zugang wird der neue Marktauftritt von One/Orange von einem Kampfpreis begleitet: Ein Euro je Tag, an dem der Kunde online geht. "Surfen Kunden ein Monat nicht, fallen keine Gebühren an", so Krammer am Freitag bei der Launch-Pressekonferenz in Wien.

Auf Kundenfang am Land
Zum Jahresbeginn 2009 will der Ex-tele.ring-Boss dann auch im Geschäftskundenmarkt verstärkt auftreten. Außerdem sollen ab sofort die ländlichen Gebiete besser angesprochen werden. One hatte sich bisher als trendige, urbane Marke positioniert. Als weitere Zielgruppe spricht Orange Türken und Südosteuropäer an, für die es eigene Zusatzpakete geben wird.

Automatische Umstellung
Die bestehenden One-Kunden selbst müssen "gar nichts machen", betonte Krammer. Telefonnummern, Tarife, Guthaben und Verträge bleiben aufrecht. Nach Ende der Mindestvertragsdauer können sie auf die neuen Orange-Tarife umsteigen. Eine Kündigung eines bestehenden Vertrages auf Grund des Markenwechsels sei nicht möglich, da sich an den Vertragsbedingungen nichts ändere. Trotzdem gelte ab Montag: "Wir bringen mehr zum besten Preis", so Krammer.




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