29. Februar 2008 10:23

Österreich 

Preis-Schock bei Nahrungsmitteln

Trotz geringerer Inflationsrate sind die Preise bei Nahrungsmitteln gestiegen: Laut Statistik um 8,3 Prozent.

Preis-Schock bei Nahrungsmitteln
© dpa

Leichte Entspannung an der Preisfront: Die rasante Teuerung hat sich in Österreich im Jänner etwas abgebremst. Die Inflationsrate verringerte sich im Jahresabstand auf 3,3 Prozent, im Monatsabstand sank das Preisniveau sogar um 0,3 Prozent, wie die Statistik Austria am Freitag bekanntgab.

Höchst-Stand bereits im Dezember erreicht
Im Dezember hatte die Jahres-Teuerung in Österreich mit 3,6 Prozent den höchsten Stand seit über 14 Jahren (Juni 1993) erreicht.

Teurere Nahrungsmittel
Hauptverantwortlich für die auch im Jänner starke Teuerung waren "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" sowie "Verkehr", wobei Nahrungsmittel allein 8,3 Prozent teurer waren als ein Jahr davor und beim Verkehr weiterhin die Treibstoffe als Preistreiber dominierten. Preisdämpfend wirkte der Bereich "Nachrichtenübermittlung".

Pensionisten die Leidtragenden
Besonders stark verteuerte sich einmal mehr der für Pensionisten relevante Warenkorb: Der Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) lag im Jänner um 3,6 Prozent höher als ein Jahr davor, nach 3,9 Prozent im Dezember. Der für die Euro-Zone ermittelte Harmonisierte Preisindex (HVPI) erhöhte sich in Österreich im Jänner im Jahresabstand um 3,1 Prozent, nach 3,5 Prozent im Monat davor.

Im Monatsabstand verringerte sich das heimische Preisnivau beim VPI und auch beim HVPI um 0,3 Prozent, beim Pensionisten-Preisindex ging es um 0,2 Prozent zurück. Der Index für den privaten Pkw-Verkehr legte im Jahresabstand um 7,3 (7,1) Prozent zu und erhöhte sich im Monatsabstand um 0,1 Prozent.




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