19. November 2007 11:05

Tipp für Konsumenten 

Preisvergleich bei Spielwaren

Durch Preisvergleich kann sich "das Christkind" beim Spielzeugkauf viel Geld sparen.

Preisvergleich bei Spielwaren
© Getty

Laut Arbeiterkammer beträgt die Preisdifferenz für ein und denselben Artikel teilweise weit mehr als 100 Prozent. Ob Gesellschaftsspiele, Lego oder Playmobil - die Beträge liegen häufig bis zum Zweifachen auseinander. Teuer kommt laut der Konsumentenschützern bei bestimmten Spielsachen auch der Einkauf im Internet.

Preise schwanken um mehr als das Doppelte
Die Arbeiterkammer hat den Test im Oktober in zehn Fachgeschäften in Wien und der SCS, bei Interspar, Müller Drogeriemarkt und bei sechs Herstellern und Versandhändlern im Web durchgeführt. Beim Gesellschaftsspiel Cluedo machte die Preisdifferenz bis zu 169 Prozent aus - es kostete 13 bis knapp 35 Euro. Für das Kartenspiel Mau Mau Spongebob können Eltern bis zu rund 162 Prozent mehr ausgeben als nötig - die Beträge liegen bei knapp fünf bis 13 Euro.

Shoppen im Internet ist teurer
Spielzeug per Mausklick war zum Erhebungszeitpunkt laut Arbeiterkammer um bis zu 90 Prozent teurer als im Spielwaren-Fachhandel. Bei Lego kosteten die gleichen Spielsachen via Internet im Durchschnitt um knapp fünf Prozent mehr. Beim Versandhändler Otto waren es durchschnittlich fast vier Prozent mehr. Nur bei Ravensburger waren im Internet alle drei verglichenen Gesellschaftsspiele (Mau Mau Spongebob, Plitsch-Platsch Pinguin, Verflixxt Würfelspiel) rund neun bis 13 Prozent günstiger als die Durchschnittspreise im Fachhandel. Nicht zu vergessen die Versandkosten, die knapp vier bis sieben Euro betragen. Lego, Playmobil und Gesellschaftsspiele kosteten bei Müller um durchschnittlich 14 Prozent weniger als im Fachhandel. Interspar war um etwa vier Prozent billiger.

Aktionen verändern Preise
Preisvergleich zahlt sich gerade jetzt aus: "In der Vorweihnachtszeit ändern sich am Spielwarenmarkt ständig die Preise, sowohl im Fachhandel als auch bei den Versandhandelsfirmen. Der Grund sind laufende Aktionen", sagte AK-Konsumentenschützerin Manuela Delapina.




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