20. 11. 2009, 12:51

Kündigungswelle

Quelle meldet 1.000 beim AMS an

© dpa

Ab 17. Dezember kann gekündigt werden - wieviele es genau trifft, ist noch unklar.

Das in Konkurs befindliche Linzer Versandhaus Quelle hat mehr als 1.000 Mitarbeiter vorsorglich beim Frühwarnsystem des Arbeitsmarktservice (AMS) zur Kündigung angemeldet. Ab 17. Dezember kann mit den Kündigungen begonnen werden, hieß es dazu aus informierten Kreisen. Wieviel Mitarbeiter dann tatsächlich von einer Kündigung betroffen sein werden steht derzeit noch nicht fest.

Aus dem Unternehmen gibt es zur Stunde noch keine Stellungnahme. Für die insolvente Quelle gibt es derzeit zwei Interessenten. Einer von ihnen ist der ehemalige Quelle-Österreich-Chef Martin Lenz.

Sollte kein Interessent gefunden werden, kommt es frühestens Anfang Dezember zu einem Abverkauf und zu ersten Teilschließungen. Mit den teilweisen Unternehmensstilllegungen dürften dann auch die ersten Kündigungen erfolgen.

Am kommenden Montag, 23. November, hat der Masseverwalter für 10.00 Uhr die erste Gläubigerausschusssitzung einberufen. Besprochen werden dabei mögliche Fortführungsszenarien und die Finanzierung.

Das Arbeitsmarktservice (AMS) hat sich auf eine Kündigungswelle bereits vorbereitet: Direkt in der Zentrale in Linz wurde eine Beratungsstelle eingerichtet, weiters wurde eine Insolvenzstiftung ins Leben gerufen. Nach Beendigung der Dienstverhältnisse können die Mitarbeiter sofort in die Stiftung eintreten. Sie erhalten umfassende Betreuung und haben die Möglichkeit, eine bis zu vier Jahre dauernde Ausbildung zu absolvieren.

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Sparmeister meint am 21.11.2009 10:46

zuerst millionen an steuern von quelle kassieren und dann jammern wenn er pleite geht,als nächster geht garantiert der 187 milliarden schuldenstaat pleite !!
pröll,der weihnachtsmann & co und deren naive wähler machens garantiert möglich,hauptsache die Kapitalisten haben genug zum verprassen bekommen!

wählts bitte beim nächsten mal wieder rot/Schwarz und euer untergang wird damit unterzeichnet !

WegmitderEU meint am 20.11.2009 13:53

Das ist also alles was dem AMS einfällt die Leute in "Stiftungen" unterzubringen wo sie dann eine "Ausbildung" (auch bekannt als Deppenkurse) machen können. Dem AMS geht es ja bekanntlich nur darum die Arbeitslosenzahlen zu beschönigen. Nachdem aber die Leute welche sich in "Kursen" befinden inzwischen auch bekannt gegeben werden, verschwinden nun die Leute in "Stiftungen" wo die Leute die gleichen Deppenkurse machen wie in den normalen "Kursen". Naja Hauptsache die Statistik stimmt, den Leuten zu helfen wieder einen Job zu finden ist ja nicht die Aufgabe vom AMS, oder?

Jassomitgott meint am 20.11.2009 17:14

ist sich selbst am leben zu erhalten, damit sie noch viel Gutes tun können.