09. Juli 2009 12:22

Ös wertvollste Marke 

Red Bull wächst trotz Krise weiter

Der Markenwert vieler Banken ist dagegen gesunken.

Red Bull wächst trotz Krise weiter
© red bull

Die Wirtschaftskrise macht auch vor Österreichs Spitzenmarken nicht Halt. Die Top-10-Markenunternehmen Red Bull, Swarovski, Telekom Austria, Raiffeisen, Casinos Austria, Erste Bank, Spar, Novomatic, ÖBB und Vienna Insurance Group sind zusammen mehr als 34,2 Mrd. Euro wert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Minus von 3,9 Prozent. Das geht aus der Markenwertstudie "eurobrand 2009-Austria" hervor.

Plus bei Red Bull, Novomatic, Wr. Städtische
Das größte Wachstum unter den Top-10-Unternehmen wurde bei Novomatic beobachtet. Der niederösterreichische Glücksspielkonzern legte um 14,4 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro zu. Im selben Ausmaß wuchs auch die Vienna Insurance Group auf 1,1 Mrd. Euro. Der Wert von Red Bull, Österreichs wertvollste Marke, stieg um 5,9 Prozent auf 12,7 Mrd. Euro.

Minus bei ÖBB, Erste und Spar
Bei den ÖBB, der Erste Bank und Spar kam es dagegen zu einem Rückgang. So sank etwa der Wert der Erste Bank laut Studie um 4,4 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro. Weniger Wert wurde auch die Marke "Volksbank" (-23 Prozent). Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf die Folgen der Finanzkrise. Raiffeisen konnte noch einmal zulegen, um 4,3 Prozent auf 3 Mrd. Euro. Krisenbedingte Einbußen müssen auch Marken aus den Bereichen Tourismus, Luxus, IT und Technologie hinnehmen.

Starke wachsen weiter
Die Studienautoren haben auch beobachtet, dass starke Marken auch in Zeiten der Krise weiter wachsen, während schwache Rückgänge einstecken müssen. "Eindrucksvoll" zeigt sich diese Tatsache bei Konsumgütern und in der Finanzleistungsbranche. Insgesamt beträgt die Summe der Top-10-Markenwerte im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) 14,6 Prozent - im Vorjahr waren es noch 16,8 Prozent.

Heuer wurde die Markenwertstudie zum sechsten Mal durchgeführt. Ermittelt wurden die untersuchten Firmen aus dem "News"-Ranking der "Top 1.000 umsatzstärksten Unternehmen Österreichs", die sich zu mehr als 45 Prozent in heimischem Eigentum befinden. Die ausgewählten Markenunternehmen wurden anhand der Branche, Markenstärke, Trendentwicklung, Markenpotenzial und Umsatz bewertet.




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