23. August 2009 10:58

Skylink-Desaster 

Revision warnte schon Anfang 2004

Die Flughafen-Revision hat das Debakel kommen sehen. Jetzt ermittelt die Kripo. Der Airport weist die Anschuldigungen zurück.

Revision warnte schon Anfang 2004
© APA

Die interne Revision der Flughafen Wien AG hat bereits im Jänner 2004 massive Zweifel an der Realisierbarkeit des neuen Skylink-Terminals geäußert. Laut dem Nachrichtenmagazin "profil" wiesen die Revisoren den Vorstand Monate vor dem Spatenstich am 22. Jänner 2004 schriftlich auf das "sehr hohe Kostenrisiko" respektive das "hohe Terminrisiko" hin.

Die prognostizierten Projektkosten lagen damals noch bei 410 Mio. Euro, die Fertigstellung war für Juni 2008 geplant.

Kripo ermittelt
Die Staatsanwaltschaft Korneuburg hat nun bei den auch politisch heiklen Ermittlungen gegen mehrere Flughafen-Organe unter anderem wegen des Verdachts der Untreue das Landeskriminalamt Niederösterreich in St. Pölten mit Erhebungen betraut.

"Stimmt nicht"
Die Flughafen Wien AG sagt zu den Vorwürfen, dass hier "aufgrund illegal zugespielter und unvollständiger Unterlagen völlig unzulässige Schlussfolgerungen zu einem sehr komplexen Großbauprojekt gezogen werden".




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