01. Oktober 2008 09:33

Nachlesen 

So lief der Tag an den Börsen

Der Euro ist nahe an seinem Jahrestief. Diese und andere neue Entwicklungen können Sie hier nachlesen.

So lief der Tag an den Börsen
© EPA

Hier geht's zu unserer Börsenseite

18:20 Prager Börse im Plus
Die Prager Börse endete den Handel am Mittwoch mit deutlich festeren Notierungen. Der Leitindex PX schloss mit einem Anstieg von 2,54 Prozent oder 30,6 Punkten bei 1.235,30 Zählern.

18:10 DAX im Minus
Die Frankfurter Aktienbörse ist am Mittwoch mit leichterer Grundtendenz aus dem Handel gegangen. Der DAX verlor 24,69 Punkte (minus 0,42 Prozent) auf 5.806,33 Einheiten.

17:50 ATX knapp behauptet bei 2.767,38 Punkten
Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch knapp behauptet beendet. Die deutlichen Anfangsgewinne konnten damit nicht verteidigt werden. Der ATX ermäßigte sich gegenüber dem Dienstag-Schluss (2.767,76) marginal um 0,38 Punkte oder 0,01 Prozent auf 2.767,38 Zähler. Mit Spannung erwartet wird am Markt die Abstimmung über das Bankenrettungspaket in den USA.

17:38 Budapester Börse schließt fester
Die Börse in Budapest hat den Handel am Mittwoch mit deutlichen Kursgewinnen beendet. Der ungarische Leitindex BUX notierte zu Handelsschluss mit einem Gewinn von 1,62 Prozent oder 305,61 Zählern bei 19.174,51 Einheiten. Die Titel des Leitindex BUX schlossen uneinheitlich.

17:13 Euro im Späthandel nahe Jahrestief
Der Euro hat am späten Mittwochnachmittag im europäischen Devisenhandel gegen den US-Dollar weiter nachgegeben. Auch gegen Franken und Yen gab der Euro nach, gegen das Pfund notierte der Euro knapp gehalten.

17:01 Euro schwächer
Vor der Entscheidung des US-Senats über das Rettungspaket für die Finanzbranche hat der Dollar kräftig zugelegt. Händler führten dies vor allem auf die hohe Nachfrage nach Dollar-Liquidität weltweit zurück. Der Euro rutschte zeitweise um über drei Cent bis auf 1,3980 Dollar ab. In der vergangenen Woche hatte er noch die 1,48 Dollar ins Visier genommen.

16:16 Verluste an der Wall Street zum Handelsbeginn
Der Aktienmarkt in New York ist am Mittwoch mit Verlusten gestartet. Der Dow-Jones-Index gab nach Handelsbeginn um 111 Punkte oder 1 Prozent auf 10.739 Zähler nach. Der Leitindex war am Montag um 777 Punkte eingebrochen und hatte am Dienstag 485 Punkte gut gemacht.

15:37 Euro weiter stark unter Druck
Der Euro hat seine Korrektur gegen den US-Dollar am Mittwoch weiter fortgesetzt. Das EZB-Fixing lag am Nachmittag bei 1,4081 Dollar. Im Verlauf war der Euro wieder unter 1,4000 Dollar gerutscht und notiert nur mehr knapp über seinem Jahrestief. Auch gegen den Yen gab der Euro nach. Gegen Pfund und Franken notierte der Euro gut behauptet.

15:27 EZB dürfte nicht an Zinsschraube drehen
Trotz eingetrübter Konjunkturaussichten und Finanzmarktkrise dürfte die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen am Donnerstag nach Einschätzung von Beobachtern unverändert lassen.

14:55 ATX fest bei 2.813
Die Wiener Börse präsentierte sich heute, Mittwoch, am Nachmittag mit fester Tendenz. Die Hoffnung auf einen baldigen Beschluss des US-Bankenrettungsplans sorgte für eine kleine Erholung. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.812,68 Punkten errechnet, das ist ein Plus von 44,92 Punkten bzw. 1,62 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -0,59 Prozent, FTSE/London +1,71 Prozent und CAC-40/Paris +0,11 Prozent.

14:34 Spitzentreffen in paris in Planung
Frankreich bereitet mit Deutschland, Großbritannien und Italien ein Spitzentreffen der europäischen G-7-Staaten zur Beratung der internationalen Finanzkrise vor.

14:16 Pariser Börsenaufsicht ermittelt wegen Kursdestabilisierung
Die Pariser Börsenaufsicht AMF hat Ermittlungen aufgenommen, weil Spekulanten Ende September mit Leerverkäufen den Aktienkurs der Bank Natixis während einer Kapitalerhöhung gedrückt haben sollen. Manche Geschäfte seien unter "verdächtigen Bedingungen" abgelaufen.

13:28 Paris für mehr EU-Bankaufsicht
Frankreich dringt wegen der Finanzkrise auf eine europäische Bankregulierung und eine schnelle Abstimmung der westlichen Industriestaaten. Kommende Woche treffen sich die Fachminister der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) am Rande der Weltbanktagung in Washington. Zuvor werden sich die europäischen G7-Staaten Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Italien abstimmen, sagte Europa-Staatssekretär Jean-Pierre Jouyet am Mittwoch dem Sender France Inter.

13:21 Leitbörsen in Fernost schließen deutlich fest
Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch deutlich fester tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verteuerte sich um 108,40 Zähler oder 0,96 Prozent auf 11.368,26 Punkte. Die Märkte in Hongkong und Singapur blieben feiertagsbedingt geschlossen. Sehr fest zeigte sich die Börse in Sydney. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 183,2 Zähler oder 3,96 Prozent auf 4.814,5 Einheiten.

13:19 Engeres Schutznetz für Österreichs Banken geplant
Hinter verschlossenen Türen wird praktisch überall in Europa beraten, wie die Sicherheitsnetze für Banken enger geknüpft werden können. Auch in Österreich tüften Banker an einem Stabilisierungs- und Konsolidierungsplan, um gegen Kettenreaktion gewappnet zu sein, sollte irgendwo im Ausland eine große Partnerbank krachen.

12:32 ATX am Mittag fest bei 2.839,55 Punkten
Die Wiener Börse hat heute, Mittwoch, zu Mittag weiter sehr fest tendiert. Der ATX wurde um 12.00 Uhr mit 2.839,55 Punkten errechnet, das ist ein Plus von 71,79 Punkten bzw. 2,59 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -0,80 Prozent, FTSE/London +0,87 Prozent und CAC-40/Paris -0,44 Prozent.

11:59 Paris drängt EZB zu mehr Bankenaufsicht
Frankreich drängt bei der Europäischen Zentralbank (EZB) auf eine engere Bankenaufsicht und macht keinen Hehl aus seinem Wunsch nach einer Senkung der Leitzinsen. Einen Tag vor der Sitzung der EZB-Führung sagte Europa-Staatssekretär Jean-Pierre Jouyet im Rundfunk, die Notenbank habe bereits mit 120 Mrd. Euro die Liquidität des Marktes gesichert. Sie müsse nun "in Verbindung mit den nationalen Zentralbanken" die Bankaufsicht verstärken.

11:45 US-Börsenaufsicht gibt Banken mehr Freiraum
Die US-Börsenaufsicht hat Finanzinstituten in Folge der andauernden Krise mehr Freiraum bei der Anlagenbewertung gegeben und so der gebeutelten Bankenbranche eine Atempause verschafft. Angesichts der Marktturbulenzen schwer zu bewertende Positionen müssten nicht zu Schleuderpreisen bilanziert werden.

11:37 EU-Kommission genehmigt Verstattlichung von Bradford & Bingley
Die Europäische Kommission hat die Verstaatlichung und Zerschlagung der angeschlagenen britischen Hypothekenbank Bradford & Bingley genehmigt. Die Rettungsaktion der britischen Regierung stehe im Einklang mit EU-Recht.

11:29 Börse Tokio schließt fest
Der Tokioter Aktienmarkt hat am Mittwoch den Handel mit festeren Notierungen beendet. Der Nikkei-225 Index stieg 108,40 Punkte oder 0,96 Prozent auf 11.368,26 Zähler. Der Topix Index schloss mit 1.101,13 Einheiten und einem Aufschlag von 13,72 Punkten oder 1,26 Prozent. Der Umsatz belief sich auf rund 1.936,70 (Vortag: 2.315,85) Mio. Aktien. 954 Kursgewinnern standen 661 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 91 Titel.

10:50 Euro-Geldmarkt im Fühhandel mit tieferem Taggeldsatz
Der Eurogeldmarkt hat sich am Mittwoch im Frühhandel mit tieferem Taggeldsatz gezeigt. In allen übrigen Laufzeitbereichen blieben die Sätze beinahe unverändert. Die Europäische Zentralbank (EZB) pumpe einem Händler zufolge über einen Schnelltender weiter Liquidität in die Märkte.

10:44 Europas Leitbörsen eröffnen fester - Starke Wall Street stützt
Um 10.40 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 5.827,03 Punkten, das entspricht einem Mittwoch von 3,99 Einheiten oder 0,07 Prozent. In London stieg der FT-SE-100 41,6 Einheiten oder 0,84 Prozent auf 4.977,75 Zähler. Auch die Märkte in Paris und Zürich bewegten sich im positiven Terrain. Der CAC-40 Index lag bei 4.061,42 Punkten und damit 29,32 Einheiten oder 0,73 Prozent im Plus. Der SPI notierte mit 5.617,28 Zählern oder einem Aufschlag von 53,35 Einheiten oder 0,96 Prozent. Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 stieg 16,57 Einheiten oder 0,55 Prozent auf 3.053,55 Punkte.

10:15 Caisse d'Epargne zu kapitalerhöhung gezwungen
Die französische Bankengruppe Caisse d'Epargne ist laut Medienberichten zu einer Kapitalerhöhung gezwungen, um nicht in die finanzielle Schieflage zu geraten. Die Bank mit 4.700 Filialen benötige bis Ende des Jahres 6,5 Mrd. Euro, berichtete das Enthüllungsblatt "Le Canard Enchaîné". Das Unternehmen wies "die gesamten Informationen kategorisch zurück".

10:00 Börse Frankfurt im Eröffnungshandel knapp behauptet
Die Frankfurter Aktienbörse tendierte am Mittwoch im frühen Geschäft mit knapp behaupteten Kursen. Der DAX verlor bis 9.55 Uhr 11,86 Einheiten oder 0,20 Prozent auf 5.819,16 Zähler.

09:57 Bankwerte erholen sich
Stark gesucht waren die zuletzt massiv unter die Räder gekommenen Bankwerte. Erste Group stiegen in der Früh um 4,03 Prozent auf 35,84 Euro. Raiffeisen International gewannen 4,06 Prozent auf 52,00 Euro. Sehr fest notierten auch voestalpine und konnten mit einem Plus von 6,90 Prozent auf 23,25 Euro an die Vortageserholung anschließen.

09:45 Wien startet sehr fest
Die Wiener Börse ist am Mittwoch mit deutlichen Gewinnen in den Handel gestartet. Der ATX stieg bis 9.35 Uhr um 3,31 Prozent auf 2.859,45 Punkte. Angetrieben wurden die Gewinne von der Hoffnung auf das US-Rettungspaket. Im Fall einer Einigung sind weitere starke Gewinne an den Börsen zu erwarten.

09:39 EZB will an die 200 Mrd. zurückholen
Die Europäische Zentralbank will bis zu 200 Mrd. Euro aus dem Geldmarkt abziehen. Abgeschöpft wird zum Leitzinsniveau von 4,25 Prozent. Die EZB und andere Zentralbanken hatten in den vergangenen Tagen immer wieder Milliarden in den Geldmarkt gepumpt, um ein Austrocknen zu verhindern.

09:28 EU-Banken drohen Mrd-Abschreibungen
Durch die Krise müssen europäische Banken nach Einschätzungen von JP Morgan mit weiteren Milliarden-Abschreibungen rechnen. Im zweiten Halbjahr drohen den europäischen Instituten Vorsteuer-Abschreibungen von 28,4 Mrd. Euro. Alleine Lloyds und HBOS müssen zusammen etwa 5,7 Mrd. Euro abschreiben, schätzt JP Morgan.

09:10 EU plant Gesetze
Die EU-Kommission stellt heute ein Gesetzespaket vor, das weiteren Turbulenzen vorbeugen soll. Damit sollen Banken gezwungen werden, sich stärkter mit Eigenkapital gegen Kreditrisiken abzusichern. Für grenzüberschreitend tätige Institute soll es eine europäische Gruppenaufsicht geben. Ein milliardenschweres Rettungspaket nach US-Vorbild ist nicht geplant.

08:51 Japan bleibt pessimistisch
Die Stimmung in der japanischen Großindustrie ist so schlecht wie seit über fünf Jahren nicht mehr. Erstmals seit 2003 sind die Pessimisten unter den Managern der zweitgrößten Wirtschaftsnation in der Mehrheit - laut Zentralbank. Schlechte Stimmungsbarometer tragen im Allgemeinen zu einer Verschlechterung der Lage bei.

08:21 Ölpreise legen zu
Die Ölpreise steigen weiter. Ein Barrel der US-Referenzsorte West-Texas Intermediate zur Auslieferung im November kostete im frühen Handel 101,87 Dollar (71,22 Euro) und damit 1,23 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent legte um einen Dollar auf 99,17 Dollar zu. Grund ist die Hoffnung auf das US-Rettungspaket.

08:16 "Europa nicht immun"
IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hat Europa aufgefordert, einen gemeinsamen Plan gegen die Bankenkrise zu schmieden. Die europäischen Staaten seien nicht immun gegen die Finanzmarktkrise in den USA, so der Chef des Währungsfonds. Also müsse man sich organisieren. Der derzeitige EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy hat bereits zu einem Finanzgipfel aufgerufen.

08:00 US-Rettungsbeschluss noch heute
Das 700 Mrd. Dollar (489 Mrd. Euro) schwere Rettungspaket der US-Regierung soll noch heute vom Parlament abgesegnet werden. Dadurch soll sich die amerikanische Wirtschaft raschest erholen.




Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |
Facebook Kommentare