08. April 2009 15:50

Umsatzplus 

Sonne lässt Sportartikelhandel jubeln

Die hohen Temperaturen der letzten Tage haben dem Sportartikelhandel ein zweistelliges Plus im Vergleich zum Vorjahr verschafft. Auch von der Wintersaison gibt es gute Nachrichten: Trotz Krise wird ein Plus von 7,5 Prozent erwartet.

Sonne lässt Sportartikelhandel jubeln
© dpa

Die noch bis Ende April laufende Wintersaison dürfte für den heimischen Sportartikelhandel trotz Krise ein voller Erfolg gewesen sein: Für die gesamte Saison rechnet man mit einem Plus von 7,5 Prozent. Während die Monate November bis Jänner gut waren, hat es im Februar und März Einbrüche gegeben. Das Frühlingswetter und Ostern sollen die Branche im April noch einmal so richtig in Schwung bringen und die zurückhaltende Nachfrage vom März ausgleichen.

Hohe Nachfrage
Die frühlingshaften Temperaturen der vergangenen Tage haben die Kassen der Sportartikelhändler am Wochenende klingeln lassen. Man liegt im zweistelligen Prozentbereich über dem Vorjahr. Bei Intersport sei die Nachfrage derzeit "unglaublich groß", die Vorwoche sei "phänomenal" gewesen, so Intersport-Sprecher Christian Mann.

Zuwachs bei Radhelmen erwartet
Neben dem Wetter ist aber auch Ostern entscheidend für das Geschäft im Sportartikelhandel. Voriges Jahr war Ostern bereits im März - heuer fällt der Ostersonntag auf den 12. April - mit ein Grund, warum die Verkäufe in den vergangenen Tagen so angezogen haben. Laut WKÖ geben die Österreicher jährlich rund 200 Mio. Euro für Ostergeschenke aus, unter anderem eben auch für Fahrräder, Laufbekleidung oder Inline-Skates. Die Intersport Eybl & Sports Experts AG rechnet damit, dass die Österreicher das Sicherheitsdenken aus dem Wintersport mitnehmen und erwartet einen "deutlichen Zuwachs" bei Radhelmen.

Die letzte offizielle Umsatzzahl aus der Sportartikelbranche stammt vom Februar: In diesem Monat haben die Händler um 1,3 Prozent weniger umgesetzt als im Februar 2008. Der Jänner dagegen brachte ein Plus von 12,4 Prozent. Für März liegen noch keine Zahlen vor - das schlechte Wetter dürfte aber dazu geführt haben, dass die Branche "leicht unter dem Vorjahr" bilanzieren wird.




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