17. Juli 2008 12:40

Einstieg 

Soravia kauft 75 Prozent der IFA-Finanzgruppe

Die Soravia-Gruppe sicherte sich 75 Prozent der IFA-Finanzgruppe. Die verbleibenden Anteile sollen bis 2010 noch aufgekauft werden.

Soravia kauft 75 Prozent der IFA-Finanzgruppe
© Soravia

Die heute auf Immobilien spezialisierte Soravia-Gruppe steigt groß ins Geschäft mit Bauherrenmodellen ein: Soravia kauft 75 Prozent der Aktien der aus sechs Gesellschaften bestehenden IFA Finanzgruppe. 2010 erfolgt die Komplettübernahme.

Ideale Nachfolgelösung
Der bisherige Vorstandsschef und IFA-Alleineigentümer Rudolf Huber hat nach eigenen Angaben in Soravia die "ideale Nachfolgelösung" gefunden. "Durch die Partnerschaft ist der weitere Bestand der IFA Finanzgruppe gesichert und es ergeben sich für uns völlig neue Perspektiven für die Expansion in die osteuropäischen Nachbarländer, die bis dato in der Form nicht möglich gewesen wären", so Huber.

Marktführer
Die IFA wurde 1978 als privater Dienstleister gegründet. Seit 25 Jahren beschäftigt sie sich mit Wohnimmobilien in Form von Bauherrenmodellen in den Landeshauptstädten, vor allem in Wien, Graz und Linz. Sie ist nach eigenen Angaben Marktführer in diesem Bereich. Bisher seien mehr als 300 Altstadthäuser mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 1,1 Mrd. Euro saniert, ausgebaut und anschließend vermietet worden. 8.100 Wohn- und Geschäftseinheiten seien in diesem Zeitraum zur Vermietung geschaffen worden.

Als Komplettanbieter von "Bauherrenmodellen als Zukunftsvorsorge" reiche das Dienstleistungsangebot von der Konzeption des Modells über die Begleitung der Bauphase bis hin zu Vermietung und Verwaltung der Immobilien.

Erweiterung der Produktportfolio
Soravia-Vorstandschef Martin Ohneberg komplettiert mit der Akquisition die Geschäftstätigkeit in Österreich in einem bisher nicht beackerten Bereich.Nach der Zusammenführung werde man das Know-how der IFA Finanzgruppe über das CEE-Niederlassungsnetz der Soravia Gruppe auch auf den Osten ausdehnen. Später soll auch das Produktportfolio der IFA erweitert werden, indem zusätzliche Finanzprodukte angeboten werden.




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